Auch 2021 wird Corona noch ein Thema sein, das den Besuch eines Weihnachtsmarktes einschränkt. Da Weihnachtsmärkte besonders in den größeren Städten schon zu Großveranstaltungen zählen, muss die Entwicklung der aktuellen Corona-Lage im Blick gehalten werden, damit man beurteilen kann, in welche Art und ob überhaupt ein Weihnachtsmarkt stattfinden sollte.

Alternativ kann man sich auch zuhause auf Weihnachten einstimmen, indem man entsprechend dekoriert, weihnachtliche Leckereien zubereitet, einen Glühwein trinkt und sich dann einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher oder online macht, wo man zum Beispiel durch Freispiele ohne Einzahlung vom Casinonoch etwas gewinnen kann.

Wer dennoch auf einen Besuch eines Weihnachtsmarkts nicht verzichten möchte, sollte an die Empfehlung des Robert Koch-Instituts denken, in der geraten wird, größere Veranstaltungen möglichst nicht zu besuchen sowie generell alle nicht unbedingt nötigen Kontakte zu vermeiden. Allerdings gibt es zahlreiche Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg, die schon seit langer Zeit an ihrem Konzept arbeiten, damit sie aufgrund ihrer gut durchdachten und umgesetzten Hygienemaßnahmen dennoch stattfinden können. 

Über die aktuellen Entwicklungen in den einzelnen Gemeinden und Städten sowie die offiziellen Vorschriften sollte man sich jedoch vor einem Besuch immer genau informieren. Außerdem ist zu bedenken, dass man wirklich nur geht, wenn man sich auch gesund fühlt oder zur Sicherheit einen zusätzlichen Test gemacht hat. 

Vor allem kleinere Weihnachtsmärkte werden abgesagt 

Während an vielen Orten in Baden-Württemberg die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, sind es vor allem die kleineren Gemeinden, die schon vor einiger Zeit beschlossen haben, dieses Jahr keinen Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen. Der Grund ist sicherlich, dass ein kurzfristiges Absagen für alle Beteiligten problematisch und kostenintensiv wäre, sodass man gar nicht erst Zeit und Geld in eine Planung und Vorbereitung stecken wollte. Sicherlich sind auch manche Aussteller eher zurückhaltend mit Zusagen und fürchten Verluste, wenn eine Absage kurzfristig gemacht wird. Außerdem lassen sich die Auflagen bezüglich eines funktionierenden Hygienekonzeptes nicht an allen Orten umsetzen.

Allerdings haben inzwischen auch schon größere Veranstalter mitgeteilt, dass sie nun doch keinen Weihnachtsmarkt stattfinden lassen. Dazu zählen zum Beispiel Freudenstadt und auch die sogenannte Hafenweihnacht in Lindau am Bodensee. Weitere Absagen kamen unter anderem aus Sinsheim im Rhein-Neckar-Kreis, Weil am Rhein im Kreis Lörrach und Bad Krozingen im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Dennoch planen vor allem größere Städte in Baden-Württemberg ihren Weihnachtsmarkt und arbeiten intensiv an den Maßnahmen und Bedingungen, damit der Besuch für alle Beteiligten sicher und risikolos wird. Überall wird es sicherlich Maskenpflicht geben und sorgfältige Zugangskontrollen, die auch die Menge der Besucher regulieren werden, um ein Gedränge zu vermeiden. Ob 2G oder 3G für den Zugang entscheidend ist, wird bei den meisten Weihnachtsmärkten durch die aktuell gültige Corona-Warnstufe geregelt werden. Es gibt aber auch Ausnahmen, die generell auf 2G bestehen, wie den Christkindelsmarkt in Baden-Baden. Um gut vorbereitet zu sein, sollte man sich vorher über die aktuelle Situation vor Ort klar werden. Sobald Corona aufgrund der hohen Zahlen die Alarmstufe auslöst, werden die meisten Weihnachtsmärkte die 2G-Regel umsetzen.

Vor dem Besuch auf aktuelle Hinweise achten

Wer 2021 einen Weihnachtsmarkt besuchen möchte, sollte sich auf jeden Fall vorher darüber informieren, unter welchen Bedingungen er stattfindet. Aktuelle Bestimmungen können sich schnell ändern, daher hilft nur ein kurzfristiges Nachfragen. Das gilt zum Beispiel auch für den Karlsruher Christkindlesmarkt sowie die Weihnachtsmärkte in Aalen, Ulm, Pforzheim und Schwäbisch Gmünd, die auf jeden Fall stattfinden sollen.

Da der Weihnachtsmarkt in Heidelberg auf sechs Plätzen der Altstadt stattfindet, ist der organisatorische Aufwand enorm. Außer beim Essen und Trinken gilt überall Maskenpflicht und zusätzlich die 2G-Regel auf dem Bismarckplatz, Uniplatz, Kornmarkt sowie Karlsplatz, die alle eingezäunt sind und entsprechend im Zugang kontrolliert werden können. Abgegrenzt und mit einer Zugangsbeschränkung entsprechend der 2G-Regel findet auch der Weihnachtsmarkt in Mannheim statt. Beim Besuch ist also auch hier der Impfnachweis oder eine Bescheinigung für Genesene unbedingt mitzubringen.

Auch bei den Weihnachtsmärkten in Konstanz, Singen und Radolfzell werden nur Personen entsprechend der 2G-Regel Zutritt haben. Da hier ebenfalls der Bereich abgetrennt wird, lässt sich der Zugang gut kontrollieren. Alle Besucher, die den Vorschriften entsprechen, bekommen wie auf den meisten anderen abgegrenzten Weihnachtsmärkten in Baden-Württemberg ein Armband als Kennzeichen. Am Bodensee berechtigt dieses Armband sogar zum Zutritt auf allen drei Weihnachtsmärkten von Konstanz, Singen und Radolfzell. 

Änderungen auf den Weihnachtsmärkten

Neben den Absperrungen, Zugangskontrollen und der Maskenpflicht haben viele Veranstalter wie auch die Weihnachtsmärkte in der Stuttgarter Region ihr Konzept auch im Aufbau an die Hygienebedingungen angepasst. Daher wird es deutlich größere Abstände zwischen den Ausstellern geben und die Gänge wurden ebenfalls breiter angelegt. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass sich zu viele Menschen an einem Ort sammeln und die vorgeschriebenen Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können. Um zusätzlich möglichst allen Interessierten einen Besuch des Weihnachtsmarktes ohne Gedränge zu ermöglichen, wird der Stuttgarter Weihnachtsmarkt dieses Mal eine Woche länger stattfinden. Das ist sicher auch im Interesse der Aussteller wichtig, die durch die Einschränkungen schon genug Nachteile haben und so die Chance auf mehr Kunden bekommen können. Man kann sich also mit dem Besuch beim Weihnachtsmarkt etwas länger Zeit lassen und kann die stark frequentierten Zeiten meiden. 

Die Anpassung an ein Hygienekonzept hat viele Veranstalter in Baden-Württemberg zu Änderungen gezwungen. Das betrifft auch den Weihnachtsmarkt in Esslingen, der in Kombination mit einem Mittelaltermarkt stattfindet. Um auch unter Corona-Auflagen Besucher zu empfangen, wurden nicht nur weniger Aussteller zugelassen, was mehr Platz und Abstand bringt, sondern auch auf das Rahmenprogramm verzichtet. Die Besucher werden daher dieses Jahr leider auf die lebende Krippe, Live Musik und zahlreiche Events zum Mitmachen verzichten müssen.

Ein neues Konzept musste auch der Weihnachtsmarkt in Wertheim im Main-Tauber-Kreis entwickeln. Da sich eine 2G-Regel mit entsprechender Kontrolle nicht umsetzen lassen würde, haben die Veranstalter auf Gastronomie komplett verzichtet. Einen Glühweinstand oder eine Imbissbude wird man daher dieses Jahr dort leider vergeblich suchen. Stattdessen werden sich die Besucher aber sicher an einem abwechslungsreichen Weihnachtsmarkt mit Ausstellern des Kunsthandwerks begeistern können. Wenn es auch hier und da Änderungen und Einschränkungen gibt, sind die Veranstalter und Aussteller auf allen Märkten bemüht, dass die Besucher die weihnachtliche Atmosphäre mit Sicherheit genießen können.