Ganz gleich, ob beim Braten, Kochen, Dünsten, Backen oder Verfeinern kalter Speisen, ohne Öle läuft in der Küche nichts. Doch die Auswahl sollte bewusst erfolgen, denn es gibt gesunde und ungesunde Speiseöle.

Darüber entscheiden die Zusammensetzungen der Inhaltsstoffe und die Herstellung. Gesättigte Fettsäuren sind relativ ungesund, da sie den Gehalt des „schlechten“ LDL-Cholesterins steigen lassen. Einfach ungesättigte Fettsäuren hingegen unterstützen das Herz-Kreislaufsystem, denn sie erhöhen den Anteil des „guten“ HDL-Cholesterins und senken den „schlechten“ Cholesterinwert.

Gesunde Pflanzenöle für mehr Wohlbefinden und Gesundheit

Fette sind ein wichtiger Bestandteil einer bewussten Ernährung, denn der Körper kann ohne sie nicht funktionieren. Ein Mangel kann langfristig zu verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen führen, beispielsweise zu Unwohlsein, Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, schlechter Haut und Wundheilungsstörungen, Entzündungen, gestörten Herz- und Kreislauffunktionen sowie zu einem geschwächten Immunsystem. Doch es sollten hochwertige Pflanzenöle wie native oder kalt gepresste Öle sein, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Bei niedrigen Temperaturen werden sie schonend gewonnen und sind aufgrund der enthaltenen gesunden Pflanzenfarbstoffe kräftig gefärbt. Die gesunden nativen Pflanzenöle bilden die Grundvoraussetzung für Wohlbefinden, Gesundheit und psychische Stabilität. Bei Fandler werden seit vier Generationen gesunde Öle hergestellt, die aus kontrolliert-biologischem Anbau stammen. Sie überzeugen mit einem sortentypischen Geruch und einer intensiveren Färbung, was die Qualität und Naturbelassenheit verdeutlicht.

Welche Öle sind gesund?

* Olivenöl

Olivenöl begeistert nicht nur mit einem tollen Geschmack, sondern es ist auch bekannt für die positiven Eigenschaften bezüglich des Herz-Kreislauf-Systems. Es kann dabei helfen, das LDL-Cholesterin abzubauen und den Gehalt des HDL-Cholesterin zu erhöhen. Olivenöl enthält reichlich Vitamin E und K und verfügt über einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Am hochwertigsten ist „natives Olivenöl extra“ aus erster kalter Pressung, das ohne Temperatureinwirkung schonend hergestellt wird.

* Rapsöl

Rapsöl ist reich an Vitamin E und gesunden Fettsäuren. Es ist eine optimale Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die vor Herzrhythmusstörungen schützen können.

* Sonnenblumenöl

Beim Sonnenblumenöl handelt es sich meistens um ein unter Wärmeeinwirkung gepresstes, also raffiniertes Öl. Daher ist es relativ hitzebeständig, sodass es sich gut zum Braten und Dünsten eignet. Sie sollten nur bedingt zu sich genommen werden. Kaltgepresste Sonnenblumenöle können beispielsweise für Gemüse, Rohkost und Salatdressings verwendet werden. Sonnenblumenöl ist ein guter Lieferant von Vitamin E. Mit zwei Esslöffeln kann bereits der tägliche Bedarf gedeckt werden.

* Leinöl

Das Leinöl enthält einen überaus hohen Anteil an der wichtigen Alpha-Linolensäure, die entzündungshemmend wirkt und den Blutzuckerspiegel reguliert. Empfohlen wird der Kauf von kalt gepresstem Leinöl.

* Walnussöl

Ganz gleich, ob zu Blattsalaten, Rohkost, Gemüse oder Käse, wer Wert auf ausgewogene Ernährung legt, sollte auf das wertvolle Walnussöl nicht verzichten, das sich aufgrund des sehr niedrigen Rauchpunktes nicht zum Erhitzen eignet. Das aufwändig hergestellte Öl weist einen hohen Anteil an der wertvollen Alpha-Linolensäure auf. Sie ist in der Lage, die Gefäße elastisch zu halten. Daneben enthält es Eisen, Magnesium und reichlich B-Vitamine.

Zusammenfassung

In den vergangenen Jahrzehnten wurde zunehmend wissenschaftlich erforscht, dass mit nativen Pflanzenölen eine Menge Gutes für die Gesundheit getan werden kann. Regelmäßig aufgenommen können sie verschiedenen Zivilisationskrankheiten vorbeugen und die Psyche stärken. Zudem sind sie wichtige Energielieferanten.