Glücklich sein – wer will das nicht, zumindest im Großen und Ganzen. Was aber ist es, dieses omiöse „Glück“? Ist es unser großes Ziel oder sollte es mehr oder weniger Teil eines jeden Tages unseres Lebens sein? In der neuen Ausgabe unserer AUSZEIT gehen wir diesen Fragen auf den Grund.
Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten
Jeder ist seines Glückes Schmied – so heißt es. Man könnte auch etwas brutaler formulieren: „Selber schuld!“ Aber wie ist es eigentlich, in welchem Maße haben wir unser Glück selber in der Hand? An welchen Schrauben können wir drehen, um uns glücklicher zu fühlen und zufriedener zu sein?
Licht und Schatten
Vorweg, ich bin kein Fan von der Ansicht, dass man sich alles schönreden kann oder sich alles schönreden muss. Das heißt, wenn das Schicksal einen förmlich verprügelt oder die Welt um einen herum sichtbar zusammenbricht, oder droht, es zu tun, dann darf man auch mal Frust schieben, sich aufregen oder sich auch ein wenig unglücklich fühlen.
Aber erstens sollte das echt kein Dauerzustand sein, schon um sich selbst nun nicht auch noch kaputt zu machen. Und zweitens gibt es eigentlich immer die Option, das eine oder andere etwas differenzierter zu betrachten, seine Perspektive zu wechseln oder einfach auch die Dinge nicht zu sehr an sich herankommen zu lassen. Damit gelingt es uns, zumindest „nicht unglücklich“ zu sein. Das heißt jetzt nicht, sich von allem abzukoppeln, was außerhalb des eigenen Kopfes oder der eigenen vier Wände passiert. Denn in der Realität gibt es diese Trennung nicht wirklich.
Glück auf dem Weg
Aber manchmal hilft ein wenig Abstand, um wieder etwas zur Ruhe zu kommen und sich fokussiert den Dingen zu widmen, auf die wir Einfluss haben und die unser tägliches Dasein, uns selbst sehr direkt betreffen. Wichtig ist auch, dass wir uns dabei die Freude am Leben erhalten, unserem Handeln einen Sinn geben. Und dann sind wir auch in der Lage, mit ein wenig mehr Augenmaß und Vertrauen auf das Große und Ganze zu blicken und zugleich unseren Blick darauf zu werfen, dass das Glück an viel mehr Stellen auf uns wartet, als wir es zumeist glauben.
Übrigens ist das eine Botschaft, die für viele unserer Autorinnen und Autoren besonders wichtig ist: das Glück im Alltag aufzuspüren und sich ihm zu öffnen – und sich nicht dabei selbst im Weg zu stehen, etwa indem man dem Optimierungswahn verfällt und dem Glück dauerhaft hinterherläuft wie einer Möhre, die einem vor die Nase gehalten wird. Eine weitere Botschaft in den Artikeln ist, wie wichtig es ist, den eigenen Weg zu gehen. Und in welchen ganz verschiedenen Situationen unseres Lebens wir angergt oder auch manchmal gezwungen werden, durch neue Türen zu gehen und dort ein Stück mehr vom alltäglichen Glück zu finden.
Glück im Kleinen
Nehmen wir mal etwas eher Kleines, den Schnee. Dass die Medien über diesen Winterverlauf nur in Katastrophenmeldungen berichten, geschenkt. Aber ich habe mich selbst einmal beobachtet. Nach dem ersten Foto aus dem Dachgeschossfenster, die in der Sonne glitzernden schneebedeckten Dächer im Blick, kamen sofort Fragen auf. Ob ich mit meinen Schuhen unbeschadet bis zur Haltestelle komme, ob dort überhaupt die Straßenbahn fährt, und was das wohl für einen schmutzigen Matsch geben wird, wenn alles wieder auftaut. Erwischt. Auch in diesem Moment schaue aus dem Fenster. Es schneit, und als erstes fällt mir ein, dass ich keine Mütze mitgenommen habe. Aber ich werde die Perspektive ändern, denn ich mag Schnee eigentlich und ich mag ihn spüren, wenn er mir auf den Kopf rieselt. Und schon muss ich lächeln …
Der Frühling kommt
Es ist schon eine kleine Herausforderung, quasi ein Frühlingsheft fertigzustellen, während es da draußen noch schneit. Aber solange ist es nicht mehr hin, bis der Frühling einzieht und mit ihm die bunten Farben, das Singen der Vögel und der Duft wunderschöner Blüten. Also machen wir uns in unseren Texten auf den Weg, ihn zu begrüßen: Wir schlagen den Bogen vom emsigen Flug der Bienen hin zu den sich daraus ergebenden Geschenken an unsere Gesundheit. Wir zelebrieren schon vorab die wärmende Kraft der Frühlingssonne und wir widmen uns der energiegeladenen und schmackhaften Frühlingsküche.
Hier gibt es die AUSZEIT
Die AUSZEIT Ausgabe 1/2026, ist ab sofort an den Kiosken erhältlich. Die aktuelle Zeitschrift und ältere Ausgaben erhaltet ihr auch online über unseren Auszeit-Webshop oder www.heftkaufen.de. Wir freuen uns sehr über jeden neuen Abonnenten! Besucht auch unsere AUSZEIT-Webseite und erfahrt aktuelle Inspirationen auf unserem Facebook-Profil.
Übrigens: Auch in dieser Ausgabe findet Ihr wieder thematisch passende Affirmationskarten zum Ausschneiden. Auch die zum Thema passenden Meditationen sind wieder Bestandteil des Heftes. Für die Abonnenten lag wie immer ein kleines, wunderschön gestaltetes Geschenkbüchlein mit berührenden Zitaten bei. Das Zitatenbüchlein ist wie auch unsere bisherigen Cover-Kunstdruckkarten und Fensterbilder bei uns einzeln bestellbar.
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