In der neuen Ausgabe der ICH BIN gehen wir der Frage nach, wie wichtig es ist, seine Komfortzone zu verlassen, um den eigenen Weg zu finden und ihn trotz aller Herausforderungen auch wirklich zu gehen. Wie immer geht es hierbei auch um die Balance und das richtige Maß, das nicht immer leicht zu finden ist.
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Sicher hören oder lesen Sie es heute nicht zum ersten Mal: Raus aus deiner Komfortzone! Das suggeriert, dass wir es uns alle irgendwo (zu) gemütlich machen, dass wir jedes Risiko scheuen, in festen Gedanken- und Gefühlsroutinen feststecken – und nicht den geringsten Drang verspüren, dort auszubrechen. Klar, manchmal ist es so, und für manchen von uns mag das auch eine grundsätzliche Lebenseinstellung sein.
Sind wir zu bequem?
Aber ich denke, hier ist etwas differenzierter, mit mehr Fingerspitzengefühl heranzugehen. Zuallererst müssen wir aufhören, uns die Sehnsucht nach Geborgenheit und Halt schlechtzureden. Denn genau das, was uns unsere Komfortzone hier bietet, ist etwas, was unser Leben genauso bereichert und uns schöne Augenblicke erleben lässt, wie etwa ein gewagter Neuanfang oder große Veränderungen in unserem Alltag. Die Geborgenheit der Komfortzone erzeugt eine Wärme, die wir gerade in diesen Zeiten so nötig haben. Sie erzeugt eine Sicherheit, in der wir den inzwischen schon so alltäglichen Abwehr- oder Angriffsmodus mal ausschalten können. Wir fahren runter und bekommen Zeit, unseren Akku wieder aufzuladen, weil wir die vertrauten Routinen des Alltags kraftsparend ablaufen lassen können. Wir haben Gelegenheit, in Ruhe Wärme zu empfangen und sie auch wieder zurückzugeben.
Die Autorinnen und Autoren dieses Heftes schlagen wieder auf eine einladende und inspirierende Art und Weise den Bogen von sehr ratgeberorientierten Texten – wie etwa Stefan Goedecke in seinem ICH-BIN-Coaching zum Umgang mit unserer Komfortzone – bis hin zu sehr persönlichen Lebensgeschichten wie der von Birgitt Weinbach. Und wir stellen uns die Frage, wie wichtig es eigentlich ist, für einen unseren Weg einen genauen Plan zu haben und wie „unperfekt“ wir sein dürfen, um glücklich an unserem Ziel anzukommen.
Kraft für Neues
Natürlich kommt dann auch die Zeit, etwas Neues zu wagen, Dinge zu ändern, deren Änderung eigentlich schon lange ansteht. Zum Teil, weil es sein muss, zum Teil, weil wir es uns schon lange von Herzen wünschen. Und wenn wir die Geborgenheit unserer Komfortzone ausreichend in Anspruch genommen haben, dann ist auch wieder genug Kraft da, uns und ein Stück unserer Welt auf ein neues Level zu bringen. Dann gehen wir zu Recht wieder Risiken ein, wagen uns ein Stückweit ins Ungewisse und lassen los.
Aber im Neuen angekommen, dürfen wir nicht vergessen, uns wieder „einzurichten“, unser neues mentales oder wirkliches Zuhause wieder Geborgenheit und Sicherheit ausstrahlen zu lassen, neue Routinen zu schaffen, die uns in unserer neuen Komfortzone wieder Halt geben. Die Zeit für den nächsten Neustart kommt schon früh genug …
Für die Wintertage
Den Wunsch, an kalten Wintertagen morgens einfach im Bett liegen zu bleiben, kennen wir alle – Zeit für einen „Muckeltag“ in unserer ganz persönlichen Komfortzone, meint Annika Franz. Und wenn wir genug Kraft gesammelt haben, dann ist der Anfang eines neues Jahres eine gute Gelegenheit, unser Stück Geborgenheit noch ein wenig optimaler zu gestalten, etwa nach den Grundsätzen des Feng Shui. Auch dazu haben wir interessante Tipps im Heft.
Genießen wir also den Winter und seinen Zauber, irgendwo zwischen dem ganz besonderen Licht der Wintersonne und der Magie des weißen Schneeteppichs. Nutzen wir diese Gelegenheiten, uns auf die Suche nach unserer inneren Ruhe zu begeben. Eine kleine Hilfe dabei können auch unsere Meditationen und Affirmationen sein, die sich wie immer mit den Themen dieser Ausgabe beschäftigen. Und dann kann es gestärkt weitergehen, in ein neues Jahr und – vielleicht – auch auf ganz neuen Wegen.
Hier gibt es die ICH BIN
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