AZ 3_26 Zeit

AUSZEIT 3/2026: Zeit nur für mich


Uns Zeit für uns selbst nehmen – was gena
u versteht jeder von uns persönlich darunter und wie ernst nehmen wir das eigentlich? In der neuen Ausgabe der AUSZEIT gehen wir der Frage nach, warum das Sich-Kümmern um uns selbst so oft am Ende unserer Prioritätenliste steht. Und vor allem geben wir Antworten, wie wir das ändern können.

Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten


Meistens würden die Antworten auf die oben gestellte Frage irgendwo zwischen Zähneputzen, Frühstückmachen und Arzttermin einerseits und „Mal ein Buch lesen, ein paar Seiten wenigstens“ oder „Mich mit Kopfhörern auf die Couch legen“ andererseits liegen. Ein Tag Wellness im Solomodus oder gar eine Woche Urlaub, allein und ohne jede Verpflichtung, kommen da schon seltener vor

Keine Zeit für mich

Denn viel zu oft schieben wir es in unseren Terminlisten ganz nach hinten, wenn es „nur“ um uns selbst geht. Erst die Pflicht, dann die Kür – ein Spruch, der als Motto über unserer Neigung stehen könnte, so etwas wie Selbstfürsorge eher gering zu schätzen. Es sei denn, unser Arzt verschreibt es uns ausdrücklich. Denn dann MÜSSEN wir uns ja um uns selber kümmern, ob wir wollen oder nicht. Eine Kur steht an, der Blutdruck-Tracker gibt den erlaubten Stresspegel vor und beim nächsten Arzttermin sollen bessere Werte her, dann wären auch unsere Apotheken-Rechnungen wieder etwas verträglicher.

Schlaraffenland oder Jack-Pott?

Aber woher kommt es, dass wir mit der Selbstfürsorge so auf dem Kriegsfuß stehen? Erst einmal ist es ja ganz normal, dass wir in vieles eingebunden sind, das eher aus Pflichten besteht. Es liegt eben nicht unbedingt in unserem Ermessen, ob wir einem Job nachgehen, bei der Betreuung und Erziehung unserer Kinder eine Menge Kraft lassen oder Haushalt und Hausordnung erledigen.

Natürlich gab es schon immer Ideen, Träume, Märchen oder sogar wissenschaftliche Zukunftsstudien, die davon ausgingen, dass sich das radikal ändern lässt und dass endlich unsere ganz persönlichen Träume in Erfüllung gehen, zumindest ein bisschen. Vom Schlaraffenland oder Konzepten über viel Freizeit und maximale Selbstverwirklichung bis hin zu einer Chance auf den Lotto-Jackpott, die ja zumindest größer als Null ist. Aber wenn wir uns aktuell umschauen, stehen die Zeichen für all das nicht ganz so gut, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Weniger Pflicht, mehr Kür

Und gerade deshalb ist es so wichtig, in all diese Pflichten wieder ein wenig mehr Kür, ein wenig mehr von uns selbst und von unseren Träumen hineinzubringen. Im Job gilt es nach Möglichkeiten zu schauen, wo wir uns selbst mehr verwirklichen, uns selbst wohler fühlen können, auch wenn es oft bedeutet, Nein zu sagen oder in letzter Konsequenz ganz neue Wege zu gehen. Andere Pflichten können wir auf mehrere Schultern verteilen und wir können sicher auch mehr Kontrolle abgeben, als wir glauben.

Die Autorinnen und Autoren in unserer Ausgabe erzählen eine Menge sehr persönlicher Geschichten über eigene Auszeiten, Wohlfühloasen und Veränderungen in ihrem Leben, die wieder mehr Zeit und Raum für das eigene Ich geschaffen haben. Und sie schreiben darüber, wie wichtig für solchen Prozess die eigene Familie ist und der Raum, den wir unserem inneren Kind lassen.

Bevor wir uns auf den Weg machen, uns wieder mehr Zeit für uns nehmen, gilt es, wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, was uns ganz persönlich gut tun würde, wie Auszeiten aussehen sollten, um uns wirklich aufzufangen und uns regenerieren zu lassen. Dann wird nicht nur deutlicher werden, wie unsere eigene Wohlfühloase aussehen könnte, sondern wir werden sie uns schaffen und sie regelmäßig besuchen, ganz real …

Sommerfeeling

Für den Start in die heißen Sommertage haben wir uns einmal angeschaut, wie uns alle möglichen Formen und Anwendungen von Eis die Hitze etwas erträglicher machen können – ob Eiswürfel im Cocktail oder unser geplagter Körper in einer Eistonne, die Möglichkeiten sind quasi unendlich. Und wem die Sache mit der Eistonne zu radikal ist, der kann ja mit einem Minze-Cocktail erst einmal klein anfangen …

Hier gibt es die AUSZEIT

Die AUSZEIT Ausgabe 3/2026, ist ab sofort an den Kiosken erhältlich. Die aktuelle Zeitschrift und ältere Ausgaben erhaltet ihr auch online über unseren Auszeit-Webshop oder www.heftkaufen.de. Wir freuen uns sehr über jeden neuen Abonnenten! Besucht auch unsere AUSZEIT-Webseite und erfahrt aktuelle Inspirationen auf unserem Facebook-Profil.

Übrigens: Auch in dieser Ausgabe findet Ihr wieder thematisch passende Affirmationskarten zum Ausschneiden. Auch die zum Thema passenden Meditationen sind wieder Bestandteil des Heftes. Für die Abonnenten lag wie immer ein kleines, wunderschön gestaltetes Geschenkbüchlein mit berührenden Zitaten bei. Das Zitatenbüchlein ist wie auch unsere bisherigen Cover-Kunstdruckkarten und Fensterbilder bei uns einzeln bestellbar.

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