Gender Sleep Gap

Wenn Frauen schlechter schlafen: Neue Studie rückt „Gender Sleep Gap“ in den Fokus

Schlafprobleme sind für viele Frauen Alltag – und doch werden sie in der medizinischen Forschung noch immer zu wenig berücksichtigt. Eine aktuelle klinische Beobachtungsstudie des Biotechnologieunternehmens Hifas da Terra nimmt nun gezielt die weibliche Nachtruhe in den Blick und liefert neue Impulse für einen differenzierteren Umgang mit Schlafstörungen.

Der „Gender Sleep Gap“: Warum Frauen anders schlafen

Der sogenannte „Gender Sleep Gap“ beschreibt geschlechtsspezifische Unterschiede in der Schlafqualität und Regeneration. Frauen benötigen im Durchschnitt mehr Schlaf, fühlen sich jedoch häufiger nicht ausreichend erholt. Während klassische Symptome wie lautes Schnarchen oder Atemaussetzer lange im Fokus standen, äußern sich Schlafprobleme bei Frauen oft anders: durch anhaltende Müdigkeit, emotionale Erschöpfung, Reizbarkeit oder Konzentrationsprobleme.

Hinzu kommen hormonelle Einflüsse – etwa durch Zyklus, Schwangerschaft oder Wechseljahre – sowie ein hoher Mental Load im Alltag. Schlafstörungen werden dadurch nicht selten bagatellisiert oder fehlinterpretiert.

Vitalpilze im Fokus einer Alltagsstudie

Vor diesem Hintergrund untersuchte die sogenannte Hifas-Equilibrium-Studie erstmals unter realen Alltagsbedingungen den Einsatz von Vitalpilzen im Zusammenhang mit weiblicher Erholungsqualität.

An der zwölfwöchigen Beobachtungsstudie nahmen 30 Frauen im Alter von 27 bis 69 Jahren mit Ein- und Durchschlafproblemen teil. Sie nahmen täglich zwei Kapseln eines Präparats ein, das Extrakte aus Reishi, Löwenmähne und Cordyceps kombiniert . Die Schlafqualität wurde zu Beginn und nach drei Monaten mithilfe eines international etablierten Fragebogens erfasst.

Deutliche Verbesserungen bei Einschlafen und Erholung

Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Verbesserung der subjektiven Erholungsqualität .

  • Die positive Schlafqualität verdoppelte sich im Studienzeitraum.
  • Drei von vier Frauen, die zuvor erst nach mindestens einer Stunde einschliefen, fanden schneller zur Ruhe.
  • Fast die Hälfte der Teilnehmerinnen, die regelmäßig Schlafmittel einnahmen, konnte diese vollständig absetzen.
  • Nebenwirkungen wurden nicht berichtet.

Die Studienautorin Dr. Catalina Fernández de Ana Portela betont, dass es sich hierbei um einen ersten wichtigen Schritt handelt, weibliche Schlafprobleme gezielt und differenziert zu erfassen.

Mehr Aufmerksamkeit für weibliche Erholung

Die Ergebnisse unterstreichen, dass nächtliche Unruhe bei Frauen kein individuelles Versagen ist, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus biologischen, hormonellen und psychosozialen Faktoren. Für das Unternehmen ist die Studie kein Abschluss, sondern Ausgangspunkt für weitere Forschung mit stärkerem Fokus auf Frauengesundheit.

Für Leserinnen von Auszeit.bio bedeutet das vor allem eines: Schlaf ist kein Luxus, sondern Grundlage für Energie, emotionale Stabilität und Lebensqualität. Wer dauerhaft schlecht schläft, sollte die Ursachen ernst nehmen – und sich nicht mit chronischer Erschöpfung abfinden.

Bildquellen: ChatGPT und www.macaria.it