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AUSZEIT 2/2026: Das Leben liebt dich

Hand aufs Herz: Würden Sie sagen, dass das Leben Sie liebt? Dass Sie ihm deshalb vertrauen und darauf hoffen, dass alles gut geht, das meiste jedenfalls? Um genau dieses Prinzip „Hoffnung“ geht es in der neuen Ausgabe der AUSZEIT, und darum, gerade in diesen Zeiten die Hoffnung nicht zu verlieren.

Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten

Hoffnung – ein großes Wort und ein Wort mit unzähligen Facetten. Haben Sie sich mal überlegt, was Hoffnung genau für Sie bedeutet? Meist liegt es für uns irgendwo zwischen Wissen, Glauben, Zuversicht und Vertrauen, wenn wir darüber sinnieren, was alles so auf uns zukommen wird, wie sich dieses oder jenes entwickeln könnte. Und dass es besser wird als bisher, oder zumindest so bleibt – oder wenigstens nicht so viel schlecher wird

Auf die Probe gestellt

Dabei verwenden wir das Wort Hoffnung im Kleinen wie im Großen, für den Zustand der Welt oder auch für die Perspektive unseres Lieblingsfußballklubs. Wir hoffen zum Beispiel, dass es keinen Weltenbrand geben wird, der unser Leben und das unserer Kinder und Enkelkinder völlig entwurzeln würde. Dass kein Zusammenbruch all dessen auf uns zukommt, was unserem Leben heute noch seinen Rahmen, seinen Zusammenhalt gibt. Und ehrlich gesagt, dass gerade an diesem Punkt immer mehr von „Hoffnung“ die Rede ist, und nicht von Wissen, Glauben, Zuversicht und Vertrauen, ist ja eigentlich ein Zeichen für den in vielen Bereichen zunehmend dramatischen Zustand unserer Welt.

Leben und Hoffnung

Im Kleinen ist das Drama nicht ganz so existenziell, da mag man hoffen, wie ich zum Beispiel, dass RB Leipzig es wieder schafft, in die Championsleague zu kommen. Noch gibt es Grund zur Hoffnung, fällt dieser weg, kann ich als Ossi ja immerhin noch darauf hoffen, dass Union Berlin nicht absteigt.

Und irgendwo zwischen dem Schicksal der ganzen Welt und dem Tabellenplatz eines Fußballklubs läuft unser tägliches Leben ab. Auch mit viel Platz für Hoffnung, selbst wenn uns manchmal die Kraft fehlt, diesen Platz auch auszufüllen. Denn um zu hoffen, braucht es Kraft. Kraft, die sich daraus speist, dass wir uns daran erinnern, was alles schon an scheinbar Unmöglichem dann doch geklappt hat. Kraft, die auch daher kommt, dass wir Hoffnung mit anderen teilen, uns gegenseitig Mut machen und uns vergewissern, dass es Gründe für diese Hoffnung gibt. Das ist dann auch der Punkt, an dem all das andere, das Wissen und das Vertrauen, dazu kommt und unsere Hoffnung stärkt. Im Kleinen wie im Großen. Natürlich ist Hoffnung nicht alles. Wir haben vieles ja auch ein Stück weit in der eigenen Hand, können selber etwas dazu beitragen, dass sich unsere Hoffnungen erfüllen.

Lebe dein Leben

Übrigens ist das eine Botschaft, die für viele unserer Autorinnen und Autoren besonders wichtig ist: das Glück im Alltag aufzuspüren und sich ihm zu öffnen – und sich nicht dabei selbst im Weg zu stehen, etwa indem man dem Optimierungswahn verfällt und dem Glück dauerhaft hinterherläuft wie einer Möhre, die einem vor die Nase gehalten wird. Eine weitere Botschaft in den Artikeln ist, wie wichtig es ist, den eigenen Weg zu gehen. Und in welchen ganz verschiedenen Situationen unseres Lebens wir angergt oder auch manchmal gezwungen werden, durch neue Türen zu gehen und dort ein Stück mehr vom alltäglichen Glück zu finden.

Und ja, nicht jede Hoffnung wird sich erfüllen. Wir werden enttäuscht werden oder geben manche Hoffnung so nach und nach auf. Das liegt in der Natur der Sache. Aber es werden sich neue Gründe für eine neue Hoffnung finden. Jede angestrebte Veränderung, jedes kleines Stück unserer Traumerfüllung ist ja immer auch mit Hoffnung verbunden. Denn Hoffnungslosigkeit ist ja noch schlimmer, als nur immer mal wieder mit enttäuschten Hoffnungen klarzukommen.

Also – etwas jenseits des großen Weltenlaufs – werde auch ich meine ganz persönliche Hoffnung nicht aufgeben, dass sich meine fürchterliche Allergie bald in Luft auflöst. Am besten noch diesen Frühling, damit ich ihn endlich genießen kann.

Starthilfe

Apropos Frühling: Wenn er so richtig auf Touren kommt, fällt auch das Frühaufstehen plötzlich gar nicht mehr so schwer – trotz der viele von uns nervenden Zeitumstellung. Für Aufwachmuffel unter Ihnen gibt es in dieser Ausgabe passende Strategien, mit einem Lächeln den neuen Tag zu begrüßen. Und passend zum neuen Schwung im Außen schenkt uns die Natur direkt vor der Haustür die perfekte Starthilfe. Vergessen Sie teure Superfoods und folgen Sie unseren Tipps, wie Sie aus heimischen Pflanzen und Kräutern das Beste für sich herausholen können. Viel Spaß also beim Zubereiten unserer für Sie ausgesuchten Löwenzahn- und Brennnesselrezepte!

Hier gibt es die AUSZEIT

Die AUSZEIT Ausgabe 2/2026, ist ab sofort an den Kiosken erhältlich. Die aktuelle Zeitschrift und ältere Ausgaben erhaltet ihr auch online über unseren Auszeit-Webshop oder www.heftkaufen.de. Wir freuen uns sehr über jeden neuen Abonnenten! Besucht auch unsere AUSZEIT-Webseite und erfahrt aktuelle Inspirationen auf unserem Facebook-Profil.

Übrigens: Auch in dieser Ausgabe findet Ihr wieder thematisch passende Affirmationskarten zum Ausschneiden. Auch die zum Thema passenden Meditationen sind wieder Bestandteil des Heftes. Für die Abonnenten lag wie immer ein kleines, wunderschön gestaltetes Geschenkbüchlein mit berührenden Zitaten bei. Das Zitatenbüchlein ist wie auch unsere bisherigen Cover-Kunstdruckkarten und Fensterbilder bei uns einzeln bestellbar.

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