Theodor Fontane würde sagen „Freundschaft ist ein weites Feld …“. Mit dieser Ausgabe der AUSZEIT haben wir einen Spaziergang über dieses Feld gewagt und uns die eine oder andere interessante Stelle etwas näher angeschaut.

Und gerade zum Thema Freundschaft gibt es so vieles, über das es sich nachzudenken lohnt. Fragen Sie sich am besten noch vor dem Lesen der Texte, was für Sie wahre Freundschaft eigentlich bedeutet. Haben Sie Freunde, die Sie als „wahre Freunde“ bezeichnen würden? Jenseits von Facebook und Whatsapp? Jenseits von oberflächlichen Bekanntschaften? Sind Sie diesen Freunden auch ein guter Freund, eine gute Freundin? An welcher Stelle ist es an der Zeit, eigentlich erkaltete Freundschaften loszulassen, oder sie zu erneuern, neue Wege in diesen Freundschaften zu gehen? Und welche im Raum stehenden „Verstimmungen“ sind eigentlich kaum der Rede wert und deshalb leicht aus dem Weg zu räumen?

Gute Freunde

Die Antworten auf diese Fragen sind wichtig. Denn oft verkennen wir die Bedeutung, die Freunde für uns haben. Gerade in Lebenssituationen, die von großen Umbrüchen, Krisen, schweren Entscheidungen geprägt sind, sind gute Freunde wichtig. Und es bleibt eine Lücke, wenn sie nicht da sind.

 

Freundschaften müssen gepflegt werden

Also macht es Sinn, seine Freundschaften immer mal wieder auf den Prüfstand zu stellen, sie zu pflegen und zu verhindern, dass sie aus reiner Bequemlichkeit erkalten. Denn der innere Schweinehund „kümmert“ sich auch um unsere Freundschaften: Gern hängt er uns bleierne Gewichte an, die uns träge machen und dafür sorgen, dass wir wieder einen Termin mit der Freundin verschieben. Dass wir uns zu wenig Zeit nehmen, unseren Freunden mal wieder eine richtig große Freude zu bereiten. Oder er redet uns ein, dass nicht wir dran sind, uns zu melden, sondern die Freundin. Also warten wir, und wir sind nicht wirklich böse drüber. – Zumindest wenn der innere Schweinehund seine Arbeit „gut“ macht.

Es geht auch anders …

… und der Aufwand, den wir betreiben, kommt doppelt und dreifach zurück. Außerdem ist es wie so oft: Selbst wenn man sich ein wenig schwer tut, Initiative zu ergreifen. – Ist man erst einmal mit der Freundin unterwegs oder ist dabei, ihr einen langen Brief zu schreiben oder etwas Schönes zu basteln, dann tut es auf einmal richtig gut. Dann wird uns warm ums Herz. Und dann können wir nicht mehr aufhören, in den Tag zu lächeln …

Neue Impulse für Ihre Freundschaft

Also lassen Sie sich von unseren Autorinnen und Autoren inspirieren, Ihren Freundschaften neue Impulse zu verleihen, oder in ihnen Aspekte zu entdecken, die Sie bisher vielleicht zu gering geschätzt haben. Lassen Sie sich von Robert Betz die Frage stellen , ob auch Sie selbst eigentlich ein guter Freund, oder eine gute Freundin sind. Oder machen Sie mal wieder kleine Freundschaftsgeschenke, ob nun das Freundschaftskästchen aus dem Bastelworkshop oder unser kleines, aber ausgesprochen feines Freundschaftsbüchlein, das jeder Ausgabe beigelegt ist.

Übrigens, wir haben mit Blick auf Sie, liebe Leserinnen, auf den folgenden Seiten viel über beste Freundinnen geschrieben. Das soll nicht heißen, dass nicht auch Männerfreundschaften etwas Wunderbares sein können. Auch wenn sie sich oft etwas verschämt hinter einer Flasche Bier, dem Rauch vom Grill oder dem Lärm auf dem Fußballplatz verstecken. Aber auch das ist wieder ein „weites Feld“ …

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