Er gewann den Pulitzer-Preis und den Nobelpreis und er hat als Schriftsteller, Journalist und Kriegsberichterstatter seine Erfahrungen in Worte gefasst, die Rede ist vom Amerikaner John Steinbeck.

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Eine dieser Quintessenzen seiner Lebenserfahrung war: “Eine traurige Seele kann genauso tödlich sein, wie ein Bazillus.” Und was kann der Seele helfen, im Gleichgewicht zu bleiben? Ätherische Öle. Sie wirken auf das emotionale Zentrum des Menschen. So kann etwa Stress gemildert und Ängste positiv beeinflusst werden. Hier ein kleiner Leitfaden, wie die Öle wirken und wann man sie einsetzen kann.

Was genau sind ätherische Öle?

Die Kraft der ätherischen Öle kommt auf den unterschiedlichsten Pflanzenbestandteilen. Je nach Kraut nutzen Hersteller die Blüten, Blätter, Wurzel, Halme, Samen oder gar die Rinde, um daraus die gesundheitsfördernden Öle zu gewinnen. 

Die jeweiligen Pflanzenbestandteile werden zerkleinert und die Wirkstoffe so freigesetzt. Zum Binden nutzt man hochwertige Öle.

Damit der menschliche Körper die positiven Effekte der ätherischen Öle aufnehmen kann, gibt es unterschiedliche Wege, die Wirkstoffe in den Körper einzubringen: Über die Nasenschleimhaut beim Einatmen, die Aufnahme über die Haut und schließlich über die Einnahme, sodass der Darm die Wirkstoffe an den Organismus weitergibt.

Gibt es Qualitätsunterschiede bei ätherischen Ölen?

Beim Kauf kann man vier unterschiedliche Gruppen von ätherischen Ölen unterscheiden. Je nach ihrer Bezeichnung ist für den Käufer ersichtlich, welche Qualität das ätherische Öl hat.

Naturreines Öl:

Ätherische Öle, die diese Kennzeichnung tragen, sind der Goldstandard auf dem Markt. Diese Bezeichnung steht nur Ölen zu, die direkt aus der Pflanze gewonnen werden. Hier gibt es keine Beimischungen. Ätherische Öle vom Tiroler-Kräuterhof etwa fallen alle in die Kategorie der “Naturreinen ätherischen Öle”.

Natürliches Öl:

Auch hier gibt es keine Beimischung künstlicher Zusatzstoffe. Allerdings werden mehrere naturreine Öle miteinander vermischt. Das ist in der Regel jedoch kein Qualitätsmangel.

Naturidentisches Öl:

Wie der Name schon sagt, identisch zu den Naturstoffen, aber es ist keine Natur darin. Naturidentische Öle werden rein durch chemische Verfahren hergestellt. Allein anhand vom Duft kann ein Laie oft keinen Unterschied feststellen.

Synthetisches Öl:

Dieses Öl ist zumeist deutlich günstiger als natürliche ätherische Öle. Es ist ein reines Laborprodukt, das daher auch nicht die natürlichen Wirkstoffe der Pflanzen enthält.

Wie wirken die ätherischen Öle?

Die Wirkung von ätherischen Ölen richtet sich auch nach Art der Anwendung. Allerdings sollte man sich vorab gut informieren. 

Die innere Anwendung etwa ist nicht für alle Menschen geeignet. Schwangere und Kinder sollten auf die Einnahme grundsätzlich verzichten. Auch ist nicht jedes ätherische Öl für die Einnahme geeignet.

Die Aufnahme des Wirkstoffs über die Nasenschleimhaut ist ein sehr beliebter Weg. Dazu kann man Aromalampen nutzen. Viele Menschen verbinden mit Gerüchen auch bestimmte, positive Erinnerungen. Das kann man sich bei der Aromatherapie zunutze machen. So werden Endorphine, also Glückshormone ausgeschüttet.

Will man Aromaöle bei Bädern oder Saunaaufgüssen nutzen, muss man beachten, dass die Öle vorab in Milch, Honig oder Sahne aufgelöst werden müssen. Auch die Wassertemperatur sollte nicht zu heiß sein.

Anwendungsgebiete von ätherischen Ölen

Grundsätzlich gilt: Aromaöle können keine Medizin ersetzen, unterstützen aber den Körper und die Psyche bei der Regeneration.

Hautpflege

Um selbst Hautpflege herzustellen, muss man sich erst für eine passende Basis entscheiden. Hier bieten sich Mandel- oder Olivenöle an. Auf rund 75 ml Öl kommen 10-45 Tropfen naturreines ätherisches Öl. 

Kopfschmerzen

Hier kommen die Klassiker zum Einsatz: Kamille, Pfefferminz und Bergamotte können Schmerzen im Allgemeinen lindern. 

Magen-Darm-Beschwerden

Man muss nicht unbedingt zum Kümmelschnaps greifen, um seine Magen-Darm-Beschwerden in den Griff zu bekommen, auch als ätherisches Öl unterstützt Kümmel, das Gleichgewicht im Verdauungstrakt wiederherzustellen. Wer den doch starken Geschmack von Kümmel weniger mag, kann auch auf Majoran oder Zimt zurückgreifen.

Erkältungen

Gerade bei Erkältungen geht es auch darum, die Atemwege freizubekommen. Daher bieten sich ätherische Öle aus Eukalyptus, Minze und Fichte bei diesen Gesundheitsproblemen zur Unterstützung an.

Fazit

Ätherische Öle haben eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper und die Emotionen. Sie können keine Medizin ersetzen, lindern aber Beschwerden, oftmals auch, ohne, dass man extra dafür etwas einnehmen muss.