In der täglichen Hygiene sowie in der Freizeit spielt Wasser eine große Rolle. Ob gemütlich in der Badewanne liegen oder in der Therme schwimmen – danach steigt jeder nass aus dem flüssigen Element. Was dann dringend benötigt wird, sind Handtücher oder auch Bademäntel.

Sie helfen beim Abtrocknen, Umhüllen und Wärmen. Vor allem Handtücher sind im Alltag unverzichtbar. Gute Qualität ist bei diesen Textilien deshalb wichtig. Worauf können Sie dabei besonders achten? Hier einige Tipps:

Gesunde Qualität für den direkten Hautkontakt 

Haut ist empfindlich und Babyhaut reagiert sogar besonders sensibel. Das erfordert Bademäntel und Handtücher mit angenehm hautfreundlicher Qualität. Auf keinen Fall dürfen sie Reizungen oder Allergien auslösen. Möglich ist das, wenn sich versteckte Schadstoffe in ihnen befinden. Es hängt vom Produktionsort, den Rohstoffen, den genauen Lieferketten, der Verarbeitung und den Lagermethoden ab. Es besteht bei Textilien ein gewisses Risiko auf unerkannte chemische Belastung. Um diese beim Kauf zu umgehen, helfen Textilsiegel. Am weitesten verbreitet ist OEKO TEX Standard 100. Wenn Bademäntel oder Handtücher dieses Siegel aufweisen, haben sie eine strenge Schadstoffprüfung durchlaufen und sind sogar für Babyhaut unbedenklich. 

Gute Materialqualität für angenehmes Trocknungsgefühl

Handtücher mit schlechten Materialeigenschaften sind mehr oder minder Fehlkäufe. Sie durchnässen schnell oder nehmen die Feuchtigkeit vom Körper nicht ausreichend auf. Besonders ärgerlich sind Produkte, die stark fusseln. Die losen Fasern haften an der feuchten Haut an und solche Textilien sind nicht einsetzbar. Neuwertige Handtücher oder Bademäntel fusseln naturgemäß etwas. Allerdings sollten sie aus hygienischen Gründen grundsätzlich vor der Verwendung gewaschen werden. Damit hebt sich das Problem auf. Bei geringer Qualität lösen sich dauerhaft Fasern. Achten Sie deshalb vor dem Kauf, ob Kundenbewertungen auf solche Eigenschaften hinweisen. Die meisten Handtücher und Bademäntel bestehen aus Frottier. Gute Frottierware muss nicht über die Haut gerieben werden, um die Körperstellen zu trocknen. Das Material saugt Wasser wie von selbst auf. Damit Textilien nicht schnell durchnässen, ist die verarbeitete Materialmenge entscheidend. Diese erkennen Sie am Gewicht. Gute Ergebnisse erzielen Frottiertücher mit einem Gewicht von 380 – 420 g/ m². Sehr gute Frottierhandtücher wiegen mindestens 420 – 450 g/ m².  

Gute Verarbeitung für Komfort und Haltbarkeit

Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss bei guter Qualität stimmen. Handtücher und Bademäntel sollten immer blickdicht verarbeitet sein. Das Gewebe muss eine geschlossene, ebenmäßige Struktur haben. Es sollten sich keine Knötchen darin verbergen – vor allem nicht in den Fäden. Lösen sich bei Frottierware die Schlingen vom Gewebe und verwandeln sich in lange Schlaufen, liegt eine schlechte Verarbeitung vor. Egal, ob die Textilien bedruckt sind oder eingefärbt werden: Die Farbechtheit ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Nähte sollten gerade und fest verarbeitet sein. Sie dürfen keine Falten werfen, weil die Fadenspannung zu hoch ist. Hochwertige Produkte haben elegante Zierelemente. Bei Handtüchern sind das beispielsweise Jacquardmuster an den Seiten und hochwertige Aufhänger. Bei Bademänteln gibt es einen Rückenspiegel, Taschen oder Paspeln. Hochwertige Hersteller setzen nicht nur das Mindestmaß an Material ein, um ein Produkt herzustellen. Sie möchten dem Kunden ein komfortables Nutzungs- und Trageerlebnis verschaffen. Dichtes Gewebe aus hochwertigem Material sorgt außerdem dafür, dass die Textilien haltbar sind und langfristige Zufriedenheit garantieren.