Ich dachte immer, dass Meditation nichts für mich ist.
„Brauche ich nicht; ist mir zu langweilig“. Außerdem hatte ich dafür auch gar keine Zeit. Mein Alltag war zu voll und die Zeit für ein paar stille Minuten hätte ich mir mühselig freischaufeln müssen. „Nein, ich bin kein Meditationsmensch“, dachte ich immer und schob dieses Thema immer ganz weit weg. Man muss ja auch nicht jeden Trend mitmachen und was für andere gut ist, muss ja auch nicht zwingend für mich richtig sein. Und so ein ganz klein wenig kam auch die Rebellin in mir durch. Je mehr Menschen sagten „du musst mal meditieren“ oder „fang doch mal mit meditieren an, das ist so wichtig für die Gesundheit“, desto mehr dachte ich „NÖ!“

Ich war noch nie jemand, der Dinge tat, nur weil es Andere tun. (Wobei ich in diese Falle auch schon getappt bin.) Ich brauche immer eine eigene Erkenntnis oder eine eigene Erfahrung, die mich nachdenklich stimmt und so zum Umdenken bringt; oder eben dazu, Dinge auszuprobieren, die vielleicht helfen können.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da ratterte ich wie ein Duracell-Häschen vor mich hin und fühle mich mehr und mehr ausgelaugt und müde. Ich kann sagen, dass ich mich und meine Gesundheit tatsächlich vernachlässigte, denn ich nahm mir kaum Zeit zum Durchatmen. Ich wurde gereizter und meine Arbeit wurde auch uneffektiver. Ich nutze Zeit, die ich hatte, nicht wirklich, um in meinem eigenen Business weiter zu kommen, sondern war irgendwann tatsächlich so erschöpft, dass ich nur rum trödelte. Und dabei hatte ich immer das Gefühl, ständig zu arbeiten, aber nichts wirklich zu schaffen. Das entschärfte die Situation nicht wirklich. 😉

Ich war zu dieser Zeit in einer Gruppe, wo ich lernte, meine medialen Fähigkeiten zu erweitern. Wir trafen uns wöchentlich und trainierten unsere Hellsinne; genau mein Ding. Jedoch, eines Abends, machten wir eine Übung und bei mir ging GAR NICHTS. Während die Anderen von ihren Erfahrungen berichteten, konnte ich nur sagen, dass ich unfassbar müde wurde, erschöpft, energielos und schwer wie Blei. Die Ausbildungstrainerin hat mir dann deutlich gemacht, dass das ein sicheres Zeichen dafür ist, dass es an der Zeit ist, aus diesem ratternden Hamsterrad auszusteigen und mir Ruhepausen zu gönnen. Und als i-Tüpfelchen ging dann noch mein Telefonakku leer (das war eine Telefonkonferenz) und ich sah ein, dass ich nun wirklich nicht noch mehr Zeichen brauche, um zu erkennen, dass sich jetzt etwas ändern darf.

Aus dieser eigenen tiefen Erkenntnis heraus, nahm ich mir ab da an täglich die Zeit, in der Stille zu sitzen. Das war zu dieser Zeit mein persönliches Learning. Keine geführte Meditation, kein Lauschen der Musik, sondern einfach nur in meiner eigenen Energie sitzen. Meditation pur. Ankommen. Ruhe finden. Atmen. Sitzen. SEIN. Und das ist das Beste, was mir je passieren konnte. Denn seither hat sich so Einiges in meinem Leben verändert. Gerne teile ich hier mit dir meine Erkenntnisse. Denn ich bin sicher: Meditation kann lebensverändernd sein.

 

6 gute Gründe für Meditation

  1. Ich brauche weniger Schlaf

Seitdem ich täglich meditiere, brauche ich tatsächlich weniger Schlaf. Ich werde später müde und komme morgens trotzdem zeitig aus dem Bett. Ob das im Winter auch noch so ist, kann ich noch nicht sagen. Dennoch kann ich aus Überzeugung sagen, dass tägliche Meditation meinen Tag verlängert.

  1. Ich fühle mich glücklicher

Ich persönlich liebe es, in der Stille und somit in meiner Kraft zu sitzen. Das ist ein tolles Gefühl und während der Meditation steigen Glücksgefühle in mir hoch; eine richtige tiefe Freude, die mich einfach glücklich macht. Dieses Gefühl begleitet mich dann durch den restlichen Tag.

Es ist, wie ein gutes Frühstück, das mich stärkt und meinen Tag bereichert.

  1. Ich habe tolle, wichtige und hilfreiche Erkenntnisse

In der Meditation, wenn ich in meiner Kraft sitze und meinen Geist zur Ruhe bringe, werden plötzlich Dinge sicht- und hörbar, die vorher vom Tumult des Alltages überdeckt waren. Das Wesentliche wird erkennbar und es bietet sich ein Raum für Geistesblitze, Ideen und Erkenntnisse, die plötzlich einfach da sind. Yogi Bhajan sagte „Im Gebet sprichst du zu Gott. In der Meditation spricht Gott zu dir.“ Und genau so erlebe ich es auch. ♥

  1. Ich werde selbstbewusster

Ich bin nicht mehr dieses dauernd hektisch umherirrende Huhn, sondern finde durch die Meditation immer mehr in meine Mitte. Ich erkenne immer mehr, was meins ist, was wirklich zu mir passt und wo ich mich zu sehr von außen beeinflussen lasse (vor allem bezogen auf mein eigenes Business). Ich finde mich im Dschungel der tausend Möglichkeiten immer besser zurecht, weil ich lerne, genau abzuwägen, was davon wirklich zu meinem eigenen Lebenskonzept passt. Die Meditation hilft mir hier ungemein und ich fühle mich immer stärker und selbstbewusster.

  1. Meditation verbindet mich

Meditation verbindet mich mit mir selbst, mit meinem eigenen Herzen, mit meiner Intuition und mit dem Universum. Das Gefühl der Einsamkeit verschwindet und ich fühle mich immer mehr als ein Teil des Ganzen.

Ich möchte dieses Gefühl nicht mehr missen. Ich vertraue immer mehr darauf, das alles einen Sinn hat und das alles richtig ist, wie es ist. Das Vertrauen ins Leben wird gestärkt und ich fühle mich Herausforderungen mehr gewachsen.

  1. Linderung

Meditation kann Schmerzen, Stress, Einsamkeit und das Gefühl der Überforderung lindern. Meditation kann alles lindern, was dir nicht gut tut.

Dazu gehört natürlich auch ein bisschen Übung. Oftmals wissen wir gar nicht, wie wir in diesen heilsamen Seins-Zustand finden und unser Geist findet schwer zur Ruhe. Da heißt es: dran bleiben, nicht aufgeben und immer wieder für ein paar Minuten einfach nur da sitzen und die Gedanken fliegen lassen.

Es dauert manchmal, bist der Kopf Ruhe gibt. Aber gerade dann brauchen wir es am meisten.

 

Und du?

Hast du bereits Erfahrungen mit Meditation gemacht?
Oder hast du das Gefühl, Meditation könnte auch was für dich sein?

Schreib uns in die Kommentare und lass uns ins Gespräch kommen.

Sabine

 

 

 

Über den Autor

Sabine Bromkamp ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, psychologische Beraterin und Glücks-Coach für positive Lebensgestaltung. Sie arbeitet mit Frauen, die aktiv und bewusst ihr BESTES Leben gestalten möchten. Raus aus der Anpassung - rein ins Glück. Sabine verbindet Frauen wieder mit ihren eigenen Herzenswünschen und unterstützt sie dabei, das Leben zu kreieren, das wirklich zu ihnen passt. Sabine über sich: „Ich arbeite mit dem Herzen, mit dem Verstand, mit der Seele; mit allem, was ich habe und mit allem was du hast." Mehr von Sabine: Sabine Bromkamp

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