Hallo du lieber Mensch, unsere Achtsamkeits-Challenge ist zu Ende – Und jetzt? Nun – Nichts ist je wirklich zu Ende. Alles was uns wirklich tief bewegt, wird stets Teil unseres Lebens sein. Mal mehr, mal weniger. Aber es wird immer da sein, da diese Dinge Teil unseres Herzens sind.

Und solange unser Herz für uns da ist, werden auch die wirklich wichtigen Themen für uns da sein. Bei vielen Themen freut uns das, einige würden wir lieber nicht immer wieder bearbeiten. Die Wahrheit ist: Wir können uns das nicht aussuchen. Denn es sind diese Dinge, die uns und unser Leben ausmachen.

Mit Achtsamkeit können wir aber entscheiden, WIE wir mit diesen Themen umgehen, welchen Dinge wir Aufmerksamkeit schenken, und welche wir versuchen zu wandeln.

Zweifel werden dich auf diesem Weg genauso begleiten wie Vertrauen in Dich. Beide diskutieren gern und oft miteinander. Hör ihnen aufmerksam zu und du wirst Stärke und Hoffnung aus diesen Gesprächen ziehen. Doch setz dich dabei nicht unter Druck. Nur wenige von uns schaffen es in diesem Leben, die Dinge vollständig aufzulösen, die wir mitgebracht haben und der Welt alle Wunder zu schenken, die wir in uns tragen. Oder spirituell ausgedrückt:

Nur wenige finden Erleuchtung. 

Das mag dich vielleicht traurig stimmen, doch ist dies auch die Einladung an dich, Gelassenheit und Ruhe in dein Leben zu lassen. 

Laß dich von lauten Zweifeln nicht von deinem Weg abbringen. Hör ihnen zu, nimm sie ernst, und dann: Geh weiter. Vertraue in dich, aber lass auch Neues zu, denn vielleicht ist der Pfad neben deinem Weg viel schöner oder leichter.  

Es ist der Weg der Mitte und das Gleichgewicht der Kräfte, dass in dir den Raum für Achtsamkeit und Liebe schafft.

Alle Methoden und Techniken können dabei nur ein Mittel sein, immer einmal eine, klitzekleine Sache näher zu betrachten. Schaffst du es aber, diese Techniken immer mal wieder in deinen Alltag zu nutzen, werden kleine Dinge bald so groß, dass du sie wie deine Kinder schon bald in Liebe in ihr eigenes Leben entsenden kannst. 

Du darfst darauf vertrauen, dass sie stets zu dir zurückkommen, wenn du sie brauchst und sie wichtig für dich sind. Und in dieser Zeit des Abstandes kannst du dich der nächsten, einen, klitzekleinen Sache widmen.

Dabei kann dich nach Abschluss dieses Kurses nun bei jeder kleinen, neuen Sache stets eine Abfolge von 

(B) Beobachten, 

(A) Annehmen, 

(B)  Bewahren,

(E) Entscheiden und

(L) Loslassen

begleiten, um dieser einen, neuen und ebenfalls klitzekleinen Sache die ihr zustehende Aufmerksamkeit zu schenken, sie erwachsen werden zu lassen – bis sie wie selbstverständlich „zu“ dir gehört. Bitte vergiss das „zu“ nicht, denn neben Gelassenheit lernen wir im Leben auch Demut. Demut vor dem Leben, dass wir auf dieser Welt leben dürfen.

Dabei ist meine BABEL-Methode eine von vielen, aber wie ich aus eigener Erfahrung und meiner Arbeit weiß, eine sehr effektive. So, wie du dir die eine, klitzekleine Sache an dir oder in dir vorgenommen hast, kannst du den Prozess jederzeit auf eine andere Sache anwenden, der du mehr Beachtung schenken möchtest. Du kannst dir auch vornehmen, etwas im Außen achtsamer wahrzunehmen – die BABEL-Methode funktioniert dabei in den allermeisten Fällen sehr gut. Es kann sein, nein, es wird so sein, dass du für manche Dinge oder auch Schritte mehr Zeit einplanen wirst. Gerade das vorbehaltlose, wertfreie Betrachten oder Beobachten ist eine Aufgabe, in der wir oftmals lange bleiben müssen, bis sie uns gelingt. 

Nimm dir die Zeit, die es braucht, lass dich nicht drängeln – vor allem nicht von dir selbst. Denn Zeit, die du dir für dich nimmst, ist Zeit, die du dir selbst schenkst. Und wie ich, der nun schon auf die 50 Jahre zugeht, weiß, ich das das größte Geschenk, dass wir uns selbst machen können. Denn Zeit ist das, was für uns alle endlich ist. Und wenn du nun – wie ich und viele anderen Kopfmenschen – nach einer kurzen und knackigen Antwort auf die Frage suchen solltest, warum du dich so sehr mit dir selbst beschäftigen solltest, hier ist sie: 

Die Antwort ist Liebe.

Meine Bitte ist:

Schreib mir hier doch gerne noch einmal deine Erfahrungen mit der BABEL-Methode, die du im besten Falle gar nicht als „Methode“ wahrgenommen hast. Natürlich nur, wenn du magst. Ich freue mich jedenfalls sehr auf deine Rückmeldungen hier oder per Mail.

Ach so. Eigentlich wollte ich mit dir heute noch mein Achtsamkeits-Manifest teilen, aber das wird wohl nix mehr, dazu ist der heutige Brief doch wieder zu lang geworden. Also, versprochen:

Morgen schenke ich dir hier noch mein Achtsamkeit-Manifest.

Ich halte mich auch kurz. Versprochen.

Wir können weiter in Verbindung bleiben:

  • Hier auf dieser Seite (ich denke, da folgst du mir schon)
  • Per Newsletter (viele von Euch folgen mir schon dort) – dort kann ich ehrlich gesagt besser und einfacher schreiben als hier
  • In der Auszeit
  • In der Ich bin
  • Meinen Kursen (in der Bio findest du einen Link zu meinem beliebten Selbstliebe-Kurs „Ich bin mir selbst ein guter Freund“
  • Meinen Büchern (ein ganz neues ist gerade in Arbeit, dazu aber später mehr)

Alle wichtigen Links dazu findest du in meiner Bio.

Wenn du mir persönlich DANKE sagen willst, kannst du das zum einen natürlich per Kommentar, du kannst aber sehr gerne auch einmal den „Danke-Link“ in meiner Bio anklicken, der dich zu meiner Paypal Seite führt, auf der du mich – wenn du magst – auch direkt unterstützen kannst.

Auch hier gilt: Alles kann, nichts muss.

Also, bis vielleicht noch einmal bis morgen, hier auf dieser Seite.

Stefan

PS. Noch ein wichtiger Hinweis:

Ich schreibe schon sehr, sehr lange über Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung. Fast 50 Zeitschriften der Auszeit und Ich Bin sind so im Laufe der Jahre schon entstanden. In dieser langen Zeit habe ich dutzende Bücher dazu gelesen und auch selber welche geschrieben. Vor allem aber lerne ich vom Leben in all seinen Höhen aber eben auch seinen Tiefen. Aber ich ich bin kein Psychologe und auch kein Arzt. Alles, was ich mit dir teile, basiert auf persönlichen Erfahrungen von mir oder aus meiner Arbeit in der täglichen Praxis mit Kursteilnehmer*innen sowie einer intensiven Recherche zu den einzelnen Themen. Diese Hilfe zur Selbsthilfe kann dir bis zu einem gewissen Punkt weiterhelfen – aber eben nicht darüberhinaus. Daher beachte bitte, dass diese Hinweise und Strategien hier nur für psychisch gesunde Menschen gedacht sind. Deswegen bekommst du hier auch keine Therapie oder eine ärztliche Beratung. Das wollen und dürfen wir auch gar nicht leisten. Entscheide bitte also, wie weit du mit unseren Tipps kommst oder ob du lieber weitergehende Hilfe von Ärzten der Therapeuten in Anspruch nehmen möchtest.