Ein glückliches, zufriedenes Leben: Das ist der Traum vieler. So eine Lebenseinstellung gewinnt man allerdings nicht von Jetzt auf Gleich, man kann das zufrieden leben jedoch erlernen. Die folgenden 30 Tipps sollen dir dabei helfen, deine Gedanken, deinen Alltag, deine ganze Energie positiv zu gestalten, so dass du zufrieden leben kannst. Du hast es dir verdient! 

Warum ist Zufriedenheit so wichtig?

Deine Grundhaltung gegenüber anderen Menschen und Situationen hat nicht nur auf dich selbst Auswirkungen, sondern auf dein gesamtes Umfeld. Hast du schlechte Laune oder bist betrübt, spüren deine Mitmenschen diese Schwingungen. Dir selbst bekommt es ebenso wenig, wie ein Trauerkloß dein Dasein zu fristen. Mit wachsender Zufriedenheit wirst du dich gleichzeitig positiv entwickeln. Deine Ausstrahlung wird sich verändern und schon bald wirst du andere Menschen mit deinem neuen Ich nicht nur begeistern, sondern womöglich sogar anstecken. 

Zufrieden leben mit Hilfe von positiven Glaubenssätzen

Immer wieder erhebt sich dabei der innere Kritiker in uns, der behauptet es sei/wir seien nicht „genug“. Nicht gut genug, nicht stark genug, nicht schön genug, und so weiter. Diese negativen Gedanken lassen sich mit etwas Übung nachhaltig in positive Energien umwandeln. Dazu musst du dir deiner selbst bewusst werden. So kannst du auf Dauer zufrieden leben.

Hier findest du 30 einfache Tipps, die dir dabei helfen können:

  1. Reduziere deinen Konsum

Hand aufs Herz: Wie oft und wie lange sitzt du vor dem Computer, blätterst in Katalogen oder durchstöberst die Prospekte auf der Suche nach Dingen, die du dir eigentlich gar nicht leisten kannst bzw. nicht leisten dürftest. Womöglich stößt du zufällig auf eine Werbung und bleibst dann stundenlang in dem Shop hängen, weil dir dies und jenes gefällt. 

Dann stellst du Merklisten zusammen, schaust welche Produkte zueinander passen, überlegst hin und her – und verwirfst am Ende alles wieder. Oder du kaufst viel zu viele Sachen, die du eigentlich überhaupt nicht brauchst. So kann man auch seine Freizeit verbringen, dabei geht das garantiert sinnvoller. Die Zeit, die du mit Recherche vergeudest, hättest du längst für wertvollere Aufgaben nutzen können. Du glaubst, Shopping würde dich entspannen? 

Jede Entscheidung kostet dich Kraft. Sogar die Entscheidung, dich dann doch nicht zu entscheiden. Schon beim Überlegen baut sich die Unzufriedenheit auf, weil du dir über Käufe Gedanken machst, von denen du insgeheim weißt, dass sie unnötig sind. Kaufe dir nur noch gezielt etwas, wenn es dir wirklich fehlt oder der Vorgänger defekt ist. Immerhin steckt in jeder Anschaffung dein Geld, damit deine Zeit und deine Energie. 

  1. Zufrieden leben? Verkaufe oder verschenke überflüssige Dinge

Parallel zu Punkt 1, solltest du Sachen, die du nicht länger benötigst, loswerden. Einiges lässt sich bestimmt noch bei Tauschbörsen, Flohmärkten oder im Internet verkaufen, anderes kannst du spenden oder verschenken. Damit tust du sogar noch etwas Gutes. 

Die entrümpelten Schränke werden dir ein Gefühl der Zufriedenheit geben. Und das Schöne dabei: Du hast wieder Platz für neue, besondere Wertstücke. Bevor du jedoch gleich wieder alles zustellst, überlege genau, was dir wirklich wichtig ist. Ist der Schrank einmal leer, womöglich sogar schon kaputt, kann er gleich mit entsorgt werden. Eine offene, aufgeräumte und dezent eingerichtete Wohnung wirkt gleich viel einladender und engt dich nicht mehr so sehr ein. 

Wenn du nach Hause kommst, erwartet dich viel Freiraum. Du wirst merken, die alten Sachen hast du schon bald vergessen und vermisst sie keineswegs. 

 

  1. Bringe Ordnung in dein Chaos

Du lebst getreu dem Motto „Nur ein Genie beherrscht das Chaos.“? Versuche dein Leben lieber zu ordnen. Das heißt zum Beispiel Unterlagen nachvollziehbar abheften. So hast du alles bei Behördengängen sofort parat und ersparst dir die frustrierende Suche nach dem richtigen Zettel. Auch dein Schreibtisch, ob daheim oder im Büro, sollte immer aufgeräumt sein. Gleiches gilt für Tische und die Küche. All dies sind Arbeits- /Nutzflächen, auf denen Platz benötigt wird. Ablagefächer, Boxen und Körbe können dir helfen, den Überblick zu behalten. 

Ordnung bedeutet aber auch Sauberkeit. Denn nur in einer reinen Umgebung können wir uns wohlfühlen. Wann hast du beispielsweise das letzte Mal Fenster geputzt? Es wird in deinem Leben gleich viel heller und freundlicher, wenn Glasflächen, Spiegel, Textilien und Wände sauber sind. Das Ergebnis einer anstrengenden Putz- und Aufräumaktion verschafft dir ein besonders zufriedenes Gefühl. Ebenso kannst du alte Schuhe, Accessoires und andere Utensilien wieder auf Hochglanz bringen und so deine Ausstattung im wahrsten Sinne des Wortes aufpolieren. 

  1. Bring Licht ins Dunkel

Apropos Fenster: Logischerweise sind diese Lichtquelle Nummer eins in jeder Räumlichkeit, aber es gibt noch mehr Optionen, die dunkle Wohnung freundlicher zu gestalten. Wähle zum Beispiel helle Tapeten und Möbel, setze gezielt Akzente mit Glas-, Spiegel- oder glänzenden Metallobjekten. Verbanne dafür grelle Lichter mit unnatürlichem Weiß aus deiner Beleuchtung. Ist die eine Lampe zu hell, könntest du zur Abhilfe ein schönes Tuch über den Schirm hängen. Das streut das Licht besser, dämpft die Helligkeit und sorgt zudem für lebhafte Muster. 

Kerzenhalter an der Wand können ein gemütliches Dinner oder den Badetag so richtig luxuriös aufwerten. Strom sparst du außerdem gleich mit. Auch Teelichter, Lampions und Lichterketten können für ein stimmungsvolles Ambiente sorgen. Kombiniert mit Duft aus ätherischen Ölen oder Kräutern entfalten Kerzen zudem eine heilsame Wirkung für deine Seele. 

  1. Mehr Sauerstoff dank Zimmerpflanzen

Zimmerblumen sind nicht nur hübsch anzusehen, sie erfüllen auch ganzheitliche Zwecke. Der von ihnen produzierte Sauerstoff bereichert das Raumklima, gleichzeitig wird Kohlenstoffmonoxid gefiltert und die Luftfeuchtigkeit reguliert. Du wirst wacher, reiner aber auch zufrieden sein, wenn alles um dich herum wächst und gedeiht. 

Wähle Pflanzen mit Bedacht aus, sei es für den Balkon, den eigenen Kräutergarten oder das Fensterbrett. Schließlich möchtest du lange Freude an dem saftigen Grün haben. Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Schnittlauch und Minze können zudem wunderbar in der Küche integriert werden und bringen frische Würze in den Alltag. 

  1. Farben spiegeln unsere Stimmung wieder

Wer bei der Farblehre gut aufgepasst hat, weiß: Jede Farbe hat eine andere Wirkung auf uns. Nicht umsonst ist Rot eine Signalfarbe. Sie wirkt alarmierend, hitzig, erhöht im Überfluss das Stress-Level. Kühle Farben dagegen, wie Türkis, sollten unbedingt in hellen Nuancen gewählt werden. Überhaupt sind Pastellfarben und warme Töne besser geeignet, dein Gemüt zu entspannen als schrille, knallige Farbeffekte. Vermeide einen allzu kunterbunten Mix. Suche dir stattdessen lieber ein Farbthema oder ein Motto für deine Wohnung aus. Der Stil sollte natürlich zu dir passen, damit du dich rundum wohlfühlst. 

  1. Vermeide Überreizung

Jede Form der Ablenkung bringt dich aus dem Gleichgewicht. Mitunter ist dir dies zunächst gar nicht bewusst. Summieren sich die Reize, verlierst du jedoch allmählich deinen Rhythmus. Du liest zum Beispiel gern früh die Tageszeitung oder schaust im Smartphone nach den neusten Einträgen? Nur um dich dann wieder über die Schlagzeilen und Argumente aufzuregen? Wie wäre es stattdessen lieber mit einem schönen Buch, in dem du jeden Tag ein Kapitel liest. Oder du schreibst einen Brief an Verwandte. Persönliche Briefe sind überhaupt eine Rarität geworden, aber sie vermitteln immer noch das gewisse Etwas. 

Willst du wirklich zufrieden leben? Dann laß auch mal das Handy weg! Dein Handy sollte prinzipiell zu den Mahlzeiten, wenn Besuch da ist oder du die Zweisamkeit mit deinem Partner genießen möchtest, einfach mal abgeschaltet werden. In solchen Momenten zählt nur, dich auf das Hier und Jetzt einzulassen. Störfaktoren haben da nichts zu suchen. 

  1. Nimm dir eine Auszeit

Wann hast du das letzte Mal gar nichts getan? Also absolut überhaupt nichts. Einfach da liegen, die Beine ausstrecken, die Augen schließen und die Gedanken schweifen lassen. Herrlich! Das ist eines unserer Grundbedürfnisse, wenn wir zufrieden leben wollen. Viele versuchen mit Yoga, autogenem Training und ähnlichen Übungen einen meditativen Zustand zu erreichen. Aber jede Kursstunde ist zeitlich begrenzt, andere Anwesenden lenken dich womöglich schon wieder ab. 

An deinem ganz persönlichen Rückzugsort kannst du aber getrost die Seele baumeln lassen. Achte nicht auf die Zeit, die holt dich von ganz alleine ein. Spätestens wenn es an der Tür klingelt oder die Kinder ins Zimmer stürmen. Ein paar Minuten Pause reichen aber schon, neue Kraft zu tanken und den Kopf kurz von allem zu befreien. 

  1. Hör Musik

Musik kann unsere aktuelle Gefühlswelt unglaublich effektiv beeinflussen. Bist du wütend oder gereizt, wählst du wahrscheinlich zunächst ein schnelleres Tempo. Trauerst du oder versinkst in Selbstmitleid, werden es wohl eher Schmusesongs. Im Umkehrschluss kannst du jede Emotion mit Musik umwandeln. 

Fröhliche, ausgelassene Musik wird dich wieder aufheitern. Im Zweifelsfall such dir einen richtigen Ohrwurm und trällere einfach mal mit. Wenn dir danach ist, tanze dazu, werde albern oder lehne dich zurück und genau hör hin. Um zufrieden leben zu können, kann deine Lieblingsmusik wahre Wunder wirken.

  1. Setze Duftnoten

Ähnlich wie mit der Musik, funktioniert das Ganze mit Düften. Ätherische Öle, Duftkerzen, Raumsprays, Parfums – jede Duftnote vermittelt dir ein anderes Gefühl. Fruchtige Mischungen machen zum Beispiel munter. Zimt, Anis und Lavendel entspannen. Kräuter wie Weihrauch, Salbei und Rosmarin haben zusätzlich eine heilsame Wirkung, die sich beim Einatmen entfaltet. 

Nutze Düfte nur in dezenten Dosen, sonst werden sie zu aufdringlich. Sogar im Auto, an der Kleidung oder im Badewasser können wohltuende Düfte deine Zufriedenheit steigern. 

  1. Zeige Empathie

Versuche dich öfter in andere Menschen hinein zu versetzen. Vor allem wenn ihr in einer bestimmten Situation aneinander geratet. Es geht nicht darum, wer Recht hat, wer Schuld ist oder wer sich entschuldigen müsste. Viel wichtiger ist es doch, eine gemeinsame Lösung zu finden. Dazu ist es nötig, einander besser zu verstehen. 

Um Empathie zu entwickeln, braucht es eigentlich nur etwas Feingefühl und viel Geduld beim Zuhören. Unterbrich deinen Gesprächspartner nicht, sondern gehe diplomatisch auf seine Argumente ein. Dir muss nicht alles gefallen. Und schon gar nicht musst du dir alles gefallen lassen. Doch wenn es dir gelingt, Konflikte positiv zu lösen, wirst du am Ende zufrieden sein

Befreie dich dazu von Vorurteilen und bilde dir eine eigene Meinung. Denke nach, bevor du etwas sagst, dass du nicht zurück nehmen kannst. Gleiches darfst du auch von deinem Gesprächspartner erwarten. Statt zu denken „Er versteht mich einfach nicht.“, frage dich „Verstehe ich ihn vielleicht nicht?“ 

  1. Wechsle die Perspektive

Hin und wieder ein anderer Blickwinkel wird dich überraschen. Betrachte die Situation doch einmal als Außenstehender. Wie muss das wohl auf einen Fremden wirken? Was würde der jetzt dazu sagen? Das heißt nicht, dass du dein Denken und Handeln von anderer Leute Meinung abhängig machen sollst. Im Gegenteil: Nutze deren Perspektive, um deine eigene Sichtweise zu erweitern. 

Viele Konflikte und Unzufriedenheit im Allgemeinen wirken mit Abstand betrachtet gar nicht mehr so dramatisch. Es liegt an unserer Position, unmittelbar im Geschehen, dass uns viele Details so unglaublich störend vorkommen. Ein riesiger Berg wirkt von Nahem unüberwindbar. Aus der Ferne eher malerisch denn bedrohlich. Stehst du aber erst einmal oben auf der Spitze, ist die Aussicht einfach fantastisch. Du kannst sehen, was du alles erreicht hast, wo du jetzt stehst und was noch Tolles vor dir liegt. Und irgendwo in weiter Ferne türmt sich schon der nächste Berg auf. Halte dich nicht zurück mit einem „Das schaff ich nie.“, sondern denke lieber „Ich hab es bis hier hin geschafft, das schaff ich jetzt auch noch“. Denn du möchtest schließlich zufrieden leben!

  1. Befreie dich von Ängsten

Angst ist ein Urinstinkt, der uns am Leben erhalten soll. Kein Grund sich davor zu fürchten. Allerdings sind Ängste ganz unterschiedlich ausgeprägt und können individuell völlig anders empfunden werden. Sich seinen Ängsten zu stellen, über den eigenen Schatten zu springen und die Zweifel zu überwinden, ist ein großes Stück Arbeit. Manchmal ist es ratsam, sich dafür Hilfe zu holen. 

Weiterhin sollte man klar zwischen Sorgen und Ängsten unterscheiden. Beides kann dich jedoch unzufrieden machen. Willst du wieder zufrieden leben, ist es daher wichtig, dass du dich mit deiner Angst auseinander setzt. Was hast du schon alles verpasst, weil du dich nicht getraut hast? Vieles davon erscheint dir vielleicht nicht als wichtig, andere Entscheidungen bereust du dein Leben lang. Wenn du das nächste Mal vor so einer Wahl stehst, frage dich „Was ist das Schlimmste, was passieren kann?“, und dann versuche genau diesen Faktor zu entkräften. Zum Beispiel indem du dir mehr Hintergrundwissen aneignest. Werde zum Fachmann für deine Angst. Wenn du sagen kannst „Mir wird nichts dergleichen geschehen, ich bin gut vorbereitet.“, dann wirst du dich auch auf das Abenteuer einlassen und zufrieden leben. 

  1. Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor

Wie du es auch drehst und wendest: Der Tag hat nur vierundzwanzig Stunden. Belade ihn also nicht mit Aufgaben, die das doppelte oder gar dreifache an Zeit bräuchten. Teile dir die Woche lieber locker ein, so dass noch Luft für Überraschungen übrig ist. Denn die gibt es immer mal, und nicht alle werden dir gefallen. 

Womöglich musst du Überstunden machen, verpasst den Bus oder eine Aufgabe ist komplizierter als erwartet. Das muss dich nicht sofort auf dem Gleichgewicht bringen. Wer sich hier selbst mit dem Glaubenssatz „Ich muss das alles unter einen Hut kriegen.“ quält, sollte diesen unbedingt positiv auslösen. Zum Beispiel in „Wenn ich etwas mache, dann richtig.“ Dann nimmst du dir die Zeit, die nötig ist und machst eins nach dem anderen. 

Manchmal hilft es auch einfach kurz tief Luft zu holen und zunächst die anstehenden To-dos nach Prioritäten zu kategorisieren. Das Wichtigste kommt zuerst. Dann folgt der nächste Schritt. 

  1. Es ist OK, Hilfe anzunehmen

Vielen Menschen fällt es unheimlich schwer Aufgaben zu delegieren und damit die Verantwortung aus der Hand zu geben. Oder besser gesagt: Die Kontrolle. Denn die ist es letztlich, an der wir uns so festklammern. „Wer die Kontrolle verliert, dem passiert Schlimmes.“ – das ist eine dieser negativen Interpretationen, die eine Situation erst dramatisch darstellen, obwohl noch gar nichts passiert ist. Ein mulmiges Gefühl, schlechte Vorahnungen, Gewissensbisse: All das sind Gedanken in deinem Inneren, die du umwandeln kannst. 

Bedenke nur, wie froh manche deiner Mitmenschen sind, wenn sie helfen dürfen. Sie wollen sich einbringen, wollen ein Teil des Ganzen sein und ja, vielleicht auch mal Hilfe im Gegenzug erwarten. Dieses Geben und Nehmen lässt uns zufrieden leben. Ein gelungenes Miteinander. Eine Hand wäscht die andere. Und du kannst besonders stressige Phasen dank deiner hilfsbereiten Mitmenschen entschärfen. „Ich weiß meine Kollegen und Freunde jetzt viel besser zu schätzen.“ wird das Ergebnis sein. 

  1. Erleichtere dein Gewissen

Oft fressen wir Schuldgefühle unnötig in uns hinein und plagen uns mit abwertenden Gedanken. Dabei genügt mitunter eine aufrichtige Entschuldigung, ein herzliches Dankeschön, und schon glätten sich die Wogen. Komplizierter wird es, wenn eine tiefgründige Aussprache erforderlich ist. Am liebsten drücken wir uns um solche Gespräche. Doch dann sind wir unzufrieden. 

In so einem Fall solltest du innere Größe beweisen. Sei stolz, aber nicht eitel. Vergebe, und lerne um Verzeihung zu bitten. Jeder macht Fehler, nur so kann unser Charakter wachsen und sich prägen. Wer einen tiefen Groll hegt, gefährdet zudem nachweislich seine Gesundheit. Magengeschwüre, Bluthochdruck, Schlafstörungen oder Depressionen sind nur einige Beispiele möglicher Folgen. 

Ein erleichtertes Gewissen verleiht dir eine ebenso leichte Unbefangenheit. Ersetze „Lieber lüge ich, statt verurteilt zu werden.“ durch „Immerhin war ich ehrlich.“ Die Wahrheit befreit. 

  1. Lebe im Hier und Jetzt

Vergangenes kannst du nicht mehr ändern, die Zukunft nicht vorhersagen. Was dir bleibt, ist, den Moment zu leben – und genau das heißt zufrieden leben. Schau dich einmal genau um: Was fällt dir als erstes ins Auge? Welche Geräusche kannst du hören? Wie fühlt sich deine Haut an? Fühlst du dich nicht wohl darin, kann das unter anderem an mangelnder Achtsamkeit liegen. 

Achtsamkeit hat viele Bedeutungen. Es heißt zuhören, die Mimik beobachten. Es heißt mitfühlen. Aber auch dir jederzeit bewusst machen, welche Gedanken und welches Handeln dich gerade bestimmen. Dadurch kannst du viele Ursachen für deine Unzufriedenheit besser aufdecken und vor allem nachhaltig ändern. Isst du zum Beispiel immer Schokolade, wenn dich etwas bedrückt und hinterher fühlst du dich nur noch schlechter? Erforsche lieber, woher dein Kummer kommt und wie du anders damit umgehen kannst. Vielleicht hilft dir stattdessen ein Spaziergang, einen schönen Film anzusehen oder eine Freundin anzurufen. Verwandle dein „Ich hab es schon wieder getan.“ in ein „Heute passe ich besser auf.“ 

  1. Sei dir selber treu

Nicht nur Vorgesetzte, auch Partner, Freunde und Verwandte erwarten ein bestimmtes Verhalten oder gewisse Entscheidungen von dir. Doch du hast womöglich eine andere Meinung und möchtest dich nicht permanent verbiegen müssen, nur um es allen recht zu machen. Das musst du auch gar nicht. 

Sich selber treu zu sein, ist ein wesentlicher Bestandteil des inneren Friedens. Es ist zwar nicht immer klug, jemandem unverblümt die Meinung zu geigen, aber verstellen solltest du dich auch nicht. Mit ein wenig Diplomatie lassen sich viele Konflikte vorbeugen. Wie heißt es so schön: „Diplomatie ist die Kunst, jemanden so zu Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut.“ 

Wenn dir keine angemessene Antwort einfällt, dann kann Schweigen ebenfalls eine gute Lösung sein. Doch nur wenn du ehrlich zu dir selbst bist, dich so gibst, wie du sein möchtest, und dann noch dazu stehst, beweist du Rückgrat. Vergeude deine Charakterstärken nicht mit Reue. Statt „Wie gern hätte ich ihm das mal ins Gesicht gesagt.“ beende einen Konflikt lieber mit „Das musste mal gesagt werden. Ich habe mich durchgesetzt und bleibe bei meiner Meinung.“. Zufrieden leben heißt eben auch, zu sich zu stehen.

  1. Auffallen ist erlaubt

Mauerblümchen, graues Mäuschen, Nesthäkchen: Hat man dich auch schon mal so betitelt? Irgendwie fühlt man sich dadurch zurück gestellt. Aus Unsicherheit versuchen viele Menschen, dann erst recht nicht aufzufallen, sondern sich in der Masse zu verstecken. Bloß nicht anders sein, bloß nicht anecken. Aber wenn du dir selber treu sein möchtest, fällst du unweigerlich auch mal auf. Individualität heißt Andersartigkeit. Zum Glück, sonst wären wir ja alle gleich. Wie langweilig wäre das denn? 

Trau dich also, mal gegen den Strom zu schwimmen. Probiere neue Hobbys aus oder experimentiere mit deinen Outfits. Wenn es dir dann selbst nicht gefällt, kannst du es immer noch sein lassen, aber so hast du wenigstens den Versuch gewagt. Ein weiterer Vorteil: Du kannst mitreden. Spannendes zu erzählen, vielleicht über Abenteuer, die schief gegangen sind, macht dich für deine Mitmenschen interessant. Du profitierst also in jedem Fall. Frag dich doch mal „Was, wenn es mir gefällt?“ statt „Was, wenn es die anderen doof finden?“. 

  1. Finde Aphorismen, die zu dir passen

Die letzten Tipps enthalten alle einen Aphorismus. Kurzen Gedanken, man könnte sie auch kleine Lebensweisheiten nennen, die deine Zweifel in positive Energie wandeln sollen. Viele nutzen solche Aphorismen als Mantras. Durch häufiges Wiederholen dieser Sätze, vor allem in entsprechenden Situationen, verinnerlichst du die Botschaft und kannst deine Gedanken umlenken. Das schlechte, oftmals sogar lähmende, Gefühl schwindet und weicht neuem Mut und Tatendrang. 

Dabei muss nicht jedes der hier genannten Beispiele zu dir passen. Manche klingen vielleicht nur all zu vertraut, andere wiederum befremdlich. Wenn du deine Zufriedenheit finden willst, solltest du dir eigene bejahende Glaubenssätze zurecht legen. Inspirationen findest du nahezu überall: In der Literatur, in Songs, in der Politik, der Geschichte und Mythologie. Der Kern solcher Aussagen ist in der Regel zeitlos. 

So haben Zitate von Sokrates genau so viel Gegenwartswert wie Oprah Windfrey’s „Im Leben bekommt man, wonach man sich zu fragen traut.“ Die Formulierungen sind zum Teil etwas moderner geworden. Die grundlegenden Probleme des Lebens scheinen sich in den letzten Jahrtausenden allerdings wenig verändert zu haben. Wie wir damit umgehen, das ist die entscheidende Frage. Und es gibt eine Menge Persönlichkeiten, die das geschafft haben. Nun liegt es an dir, diesen Weg ebenfalls für dich zu gehen. 

  1. Verbringe mehr Zeit mit deinen Kinder und der Familie

Dein Heim kann noch so schön eingerichtet sein und dein Einkommen noch so toll. Was nützt es dir, wenn du es nicht mit denen teilst, die dir am Herzen liegen? Lade doch mal wieder alle an einen Tisch ein oder veranstaltet einmal im Monat einen Spieleabend. Bei der Gelegenheit erfährst du mehr aus dem Leben deiner Nächsten, kannst an deren Belange teilhaben und ihr könnt gemeinsam zufrieden sein

Heutzutage entfremden sich Familien viel zu oft. Vielleicht weil sie auseinander ziehen, häufig unterwegs sind oder von anderen Beschäftigungen vereinnahmt werden. Doch nicht nur bei Krankheit und Notfällen sollte die Familie zusammen halten, sondern auch in ganz alltäglichen Situationen. Feiertage, Geburtstage und Jubiläen werden gern als Anlass genommen, dabei muss man es allerdings nicht belassen. Wenn ihr euch öfter seht, werdet ihr euch auch wieder näher stehen. Gemeinsame Projekte, Erlebnisse, Fotos und Geschichten stärken sowohl die Familienstruktur als auch das Wohlbefinden jedes einzelnen. 

  1. Zufrieden leben – Lerne deine Nachbarn kennen

Vor allem Mieter in den Mehrfamilienhäusern der Großstädte vereinsamen zunehmend durch Anonymität. Wer kennt schon wirklich alle seine Nachbarn beim Vornamen oder weiß welche Lebensgeschichte sie haben? Mal abgesehen von ihrer Adresse, erfährt man noch am ehesten welches Auto sie fahren und vielleicht welche Musik sie gerne laut hören. 

Ältere Menschen, deren Kinder bereits ausgezogen sind, bauen daher gerne eine Beziehung zu den Nachbarn auf: Angefangen bei der Annahme von Paketen über das Füttern der Haustiere während der Urlaubszeit bis hin zu Hoffesten und Grillpartys. Eine Hausgemeinschaft kann dir viel wieder geben. Generationen-übergreifend treffen hier ganz willkürlich die unterschiedlichsten Charaktere auf einander. Stell dir nur einmal vor, wenn du mit achtzig Jahren und verwitwet alleine leben musst, die Kinder keine Zeit haben, dich zu besuchen – aber wenigstens deine Nachbarn mal für ein Schwätzchen zu haben sind. Schon heute solltest du daher den Menschen deiner Nachbarschaft offen begegnen. Und sei es nur die Einkäufe mit hoch tragen oder Plätzchen zu Weihnachten verteilen sowie ein freundliches Lächeln zur Begrüßung. 

  1. Wandle deine Schwächen in Stärken

Jeder hat ein Laster. Manche auch zwei oder drei. Und erstaunlicherweise sind wir auf dem Gebiet unserer Schwächen wahre Experte. Höchstwahrscheinlich weil wir uns viel mehr damit auseinander setzen, als uns gut tut. Du kannst diese Expertise nutzen, um deine Schwächen in Stärken zu verwandeln, so wie du negative Gedanken in positive wandelst. 

Zum Beispiel, indem du anderen hilfst, die sich ebenfalls auf dem Gebiet für schwach oder unzulänglich halten. Schließt euch zusammen und unterstützt euch gegenseitig. In Internetforen aber auch ganz authentisch im realen Leben finden sich Gleichgesinnte. Das können Selbsthilfegruppen, Sportkurse, Nähtreffs, Vereine oder gemeinnützige Organisationen sein. Wenn du zum Beispiel der Meinung bist, du kannst schlecht kochen, dann hilf doch mal in einer Suppenküche aus. Was auch immer du dort kreierst, wird wahrscheinlich wohlwollend bewertet. Gleichzeitig leistet du einen Beitrag zur Gesellschaft, hilfst deinem Gewissen auf die Sprünge und lernst unglaublich interessante Menschen kennen. 

  1. Bewegung, Bewegung, Bewegung

Oft wird gepredigt, wir sollten mehr Sport machen, lieber die Treppe statt den Aufzug benutzen oder zu Fuß gehen und dafür das Auto stehen lassen. Doch all diese Tätigkeiten üben wir nebenbei aus ohne uns direkt auf das Geschehen bzw. die Bewegungsabläufe zu konzentrieren. Von Entspannung kann da auch keine Rede sein. 

Das Wichtigste an Bewegung ist: Sie soll dir Spaß machen. Nimm dir also bewusst Zeit dafür und finde eine Möglichkeit deine Freude an der Bewegung zu entdecken. Zum Beispiel könntest du einmal pro Woche mit deinem Partner das Tanzbein schwingen, mit einer Freundin im Schwimmbad ein paar Runden drehen oder an Wandertouren in deiner Region teilnehmen. Dabei lernst du zudem Gleichgesinnte kennen und findest neue Freunde. Überhaupt kommst du einfach mal aus deinem Alltagstrott raus. Und sei es nur beim Verdauungsspaziergang. Es muss auch nicht immer dieselbe Route sein – probiere ruhig neue Wege aus. 

Beliebte Sportarten für mehr Zufriedenheit sind vor allem Yoga in Kombination mit spiritueller Meditation sowie Wandern, Klettern, Nordic Walking bzw. andere Formen der Bewegung an frischer Luft. Das Gefühl der Freiheit, nicht mehr eingeengt in Wänden zu stecken, verleiht dir neue Kraft. Die Bewegung selbst kurbelt deinen Kreislauf an und gleichzeitig kannst du deine Gedanken und die ein oder andere Blockade deiner Seele befreien. 

  1. Mach mal langsam!

Dies ist keineswegs kontraproduktiv zur eben erwähnten Bewegung. Im Gegenteil: Langsam ausgeführte Bewegungen mit konzentrierter Anspannung und Atmung sind zum Teil sogar anstrengender als normal-schnelle. Essentiell ist immer deine Achtsamkeit. 

Darüber hinaus solltest du deinen Lebensrhythmus allgemein etwas entschleunigen. Wer von einem Termin zum anderen hetzt und noch schnell dies und das erledigen will, kommt am Ende richtig aus der Puste. Die Folge: Dir fehlt Lebensenergie. Du kannst lernen, diese als deine ganz eigene Ressource zu betrachten und sinnvoll einzuteilen. Konzentrationsübungen können dir dabei helfen. Beispielsweise autogenes Training, bei dem das bewusst langsame Ein- und Ausatmen praktiziert wird. Oder du schaltest mal bei einem Rätsel, Puzzle oder guter Lektüre auf Sparflamme und nimmst die Hektik aus dem Moment und kannst zufrieden leben.

Lege dafür das Handy beiseite, stell Fernseher und Radio ab und such dir ein gemütliches Plätzchen, wo dich keiner stört. Hier kannst du etwas Privatsphäre genießen und dir Zeit für dich und deine Zufriedenheit nehmen. 

  1. Amüsiere dich hin und wieder

Lachen ist gesund. Also gönn‘ dir dann und wann einen freien Abend und geh aus. Oder verreise übers Wochenende. Sei auch mal ganz spontan und lass dich überraschen, wohin dein Weg dich leitet. Du könntest an speziellen Veranstaltungen in der Gegend teilnehmen, Schnupperkurse besuchen oder selbst eine Initiative starten, wie einen gemeinsamen Fahrradausflug mit Freunden. Oder ein schönes Sommerpicknick im Freilufttheater. 

Genieße einfach den Moment und lass alle Sorgen von dir fallen. Du kannst gerade wahrscheinlich eh nicht viel daran ändern, warum also nicht das, was du hast, genießen? Genau so gut kannst du neue Sachen ausprobieren und dich selbst neu erfinden. Der ideale Rahmen dafür ist beispielsweise die Faschingszeit. Verkleiden, in eine andere Rolle schlüpfen und auch mal ganz ungeniert flirten. Das steigerst dein Selbstwertgefühl und weckt deine Lebensgeister. Im Idealfall findest du Menschen, mit denen du dich wunderbar gemeinsam amüsieren kannst – eine der wichtigsten Voraussetzungen, willst du zufrieden leben.. 

  1. Befreie dich von dem Gedanken der Perfektion

Wer unsicher ist, versucht sich oft an Vorbildern zu orientieren. Schon in unserer Kindheit eifern wir Superhelden nach, wollen Prinzessin werden oder das Weltall entdecken. In der Pubertät ersetzen dann Stars und Sternchen unsere Idole, später auch Schriftsteller, Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche, Sportler oder Künstler. Sie alle werden für die Öffentlichkeit in eine geradezu perfektes Licht gerückt. Die Frisur sitzt immer, das Outfit passt wie angegossen und auf alles scheinen sie eine Antwort zu haben. Dass diese Darstellung einer Person langer Vorbereitung und Trainings bedarf, rückt in den Hintergrund. Im Fokus ist und bleibt die Perfektion. 

Dem musst du nicht nachstellen. Denn jede dieser perfekten Menschen ist am Ende nur eine Illusion. Versuche also nicht wie eine dieser Ikonen zu werden, sondern erfreue dich an dem Gedanken, wie schön es wäre. Und daran, wie sehr wir Charaktere schätzen, die eben nicht perfekt sind. Die Ecken und Kanten haben, auch mal tollpatschig sind oder Fehler machen. Wahre Helden sind jene, die sich auch nach einem Rückschlag wieder aufrappeln und weiter machen, die entgegen aller Widrigkeiten Mut beweisen und jeden Tag aufs Neue für ihre Überzeugungen eintreten. 

Vielleicht solltest du dir genau so ein Vorbild suchen. Ein nicht-perfektes. Denn die zeigen dir wirklich, wie man Hürden überwindet statt alles nur schön zu reden. Auch wenn dein Chef das bestimmt anders sieht. Dabei ist er garantiert auch nicht perfekt. Und auch er möchte gerne zufrieden leben. Und vielleicht würde ihm das Herausnehmen von dem ewigen Streben nach Perfektion auch helfen.

  1. Entdecke alte Werte neu

Wann hast du das letzte Mal etwas von Ehre gehört? Oder von Altruismus? Die einstigen Wertvorstellung haben mittlerweile einiges an Bedeutung eingebüßt. Kaum einer verlässt sich noch auf das Wort eines anderen ohne seitenweise Verträge abzuschließen. Dennoch kann jeder für sich selbst beschließen, bestimmte Werte zu verinnerlichen und diese entsprechend zu leben. So wirst du am Ende noch gar selbst zum Vorbild. 

Werte und Tugenden werden natürlich stets sehr individuell interpretiert. Gerechtigkeit legt zum Beispiel jeder anders aus, meistens in Form von Selbstjustiz. Will man solche Werte allgemeingültig halten, entstehen wieder die dicken Wälzer an Verträgen, Gesetzesbüchern etc. Was du persönlich unter Gerechtigkeit verstehst, muss du mit deinem Gewissen vereinbaren können. Wie viel Mut, Loyalität, Gastfreundschaft, Ehrlichkeit, Fleiß und Willensstärke kannst du aufbringen, damit du zufrieden leben kannst? Wahrscheinlich gelingt es dir nicht immer alle Wertvorstellungen in die Realität umzusetzen, aber der Gedanke und der gute Willen zählen auch schon. Du wirst überrascht sein, wie gut dir Tugenden bekommen. 

  1. Verwöhne deinen Körper

Eine wohltuende Massage, ein heißes Bad oder auch eine neue Frisur verändern im Nu dein Selbstwertgefühl. Doch auch kleine Gesten, die du deinem Körper gönnst, erfüllen ihren Zweck. Je mehr du dich mit deinen Gliedern, deiner Haut, deinen Organen befasst, desto besser wirst du bald jedes Detail kennen. Gleichzeitig lernst du bestimmte Symptome viel genauer einzuschätzen und was deinem Körper in einem solchen Fall hilft. 

Aber auch einfach öfter mal bequeme Schuhe anziehen, befreit. Oder besser noch: Ganz barfuß laufen. Wenn deine nackten Füße den weichen Teppich spüren, das saftige Gras oder den Sand zwischen den Zehen, erlebst du die Welt mit völlig neuer Wahrnehmung. Viel zu selten nutzen wir unseren Tastsinn unabhängig von den Händen. Doch jede noch so punktuelle Berührung stimuliert deine Nervenbahnen. Sind die Berührungen sanft, liebevoll und massierend, kannst du dabei optimal entspannen. Am Schönsten ist es natürlich, massiert zu werden, aber du kannst dir selbst auch Verwöhnbehandlungen verpassen. 

Wie wäre es mit einen herrlich duftenden Peeling und anschließend Sauna? Oder einem Fußbad mit Balsam für die überreizte Fußsohle? Schau genau hin und achte darauf, welche Signale dein Körper sendet. Du kannst ihn auch mit wertvollen Kräutern verwöhnen, mit heilsamem Tee oder Pflegeprodukten, die du besonders magst. Geh einfach mal auf Tuchfühlung mit dir selbst. 

  1. Zufrieden leben seit auch: Setze und bewahre dir Ziele

Wenn sich nun nach und nach die Zufriedenheit in deinem Leben einstellt, solltest du dennoch an ein paar Zielen festhalten. Das können große und kleine Belohnungen sein, wie etwa eine lang ersehnte Reise. Oder du verfolgst weiter die Überwindung deiner Laster, beispielsweise mit dem Rauchen aufhören. Konzentriere dich fortan eher auf langfristige Ziele und behalte deine neue Lebenseinstellung bei. Nicht jeder Tag wird einfach, aber du hast schon so viel erreicht. Von nun an wird es dir zumindest leichter fallen, auch schwere Zeiten mit positiver Lebensphilosophie zu überwinden. 

Deine Ziele werden dich immer wieder antreiben und dich motivieren. Genau so wie es bisher die Unzufriedenheit gemacht hat, nur hat sich das eben nicht so schön angefühlt. Blicke nach vorne, greif nach den Sternen und funkle als wärst du selbst einer.

31. Zufrieden leben dank Selbstlosigkeit

Wenn man an Selbstlosigkeit denkt, stellen sich viele vor, sie müssten alles aufgeben. Insbesondere materielle Güter. Das ist so nicht ganz richtig. Entscheidend ist, den Gegenstände nicht so viel Wert beizumessen. Stattdessen sollten wir uns selbst, unsere Mitmenschen und Umwelt mehr zu schätzen wissen.

Das Gefühl der Zufriedenheit entsteht aus einer ganzheitlichen Balance. Je mehr Überfluss dich aus dem Gleichgewicht bringt, desto unzufriedener wirst du. Entledigst du dich allem, was nicht wichtig ist, findest du leichter deine Balance und kannst zufrieden leben. 

Ich wünsche dir von Herzen, dass du wahrhaftig und nachhaltig zufrieden leben kannst. Und ich freue mich über deine Tipps und Erfahrungen, die ich hier vielleicht ergänzen kann. Also, schreib mal ganz „Selbstlos“ auf, was du schon immer weitergeben wolltest. Es gehört hierher. Danke dafür!

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