Seine Gefühle zu zeigen, sei doch nur was für Frauen, sei das Zeigen von Schwäche! Solcherart Vorurteilen begegnet man nicht selten. Und wenn man genauer hinschaut, findet man bei vielen oft eine große Unsicherheit darüber, was sie wirklich fühlen, wie sehr sie durch ihre Gefühle geprägt werden und wie „unvernünftig“ Fühlen nun tatsächlich ist. Die neue Ausgabe der AUSZEIT begibt sich auf die Suche nach den Antworten auf diese Fragen – und auf die Suche nach dem täglichen Lächeln.

Im Einstiegsartikel beschreibt Tania Konnerth, wie wichtig es ist, seine Gefühle nicht als „Nebensache“ zu betrachten, nicht zu glauben, man könne und müsse sie ständig kontrollieren oder gar verdrängen. Seine Gefühle kennenzulernen und sie zu leben, ist auch der rote Faden, der sich thematisch durch unser Dossier „Fühlen lernen“ zieht. Bestsellerautor Veit Lindau findet auch hier wieder klare Worte zum Thema: Die Emotionen sind der „Sound unseres Lebens“ und es ist wichtig, ganz bewusst die eigene emotionale Intelligenz zu stärken. Er empfiehlt den Lesern Übungen, die uns dabei helfen können. Durchaus hilfreich sind sicher auch Artikel über die Empathie, über die krank machende Verdrängung von Gefühlen oder das Angebot, sich mit einem „Gefühlsnavigator“ in der eigenen Gefühlswelt besser zurecht zu finden.

Seine Gefühle zu leben bedeutet auch, öfter und offener zu lachen, und auch mal eine Träne zuzulassen. Aber wo ist das Lächeln eigentlich hin? Zu oft sieht man gerade bei uns hängende Mundwinkel, Zornes- statt Lachfalten oder ein Lächeln, dem man ansieht, dass es nicht von Herzen kommt. Auf all die Fragen geht die neue AUSZEIT ein, in persönlichen Erfahrungsberichten, in einem kleinen Porträt über die Klinikclowns, die „Roten Nasen“, oder in einem kurzen Streifzug durch die Geschichte des Lachens.

Pünktlich zur sich anbahnenden Sommerzeit kommt auch ein wenig Sommerfrische in die Ausgabe. Es gibt nicht nur einen interessanten Blick auf die Zitrone als Allrounder unter den Zitrusfrüchten, sondern wir gönnen uns auch ein wenig frische Limonade, natürlich selbstgemacht. Last but not least gibt es einen inspirierenden Spaziergang durch den sommerlichen Kräutergarten, mit Tipps rund um das Johanniskraut, die marokkanische Minze, oder auch zum weißen Salbei, der sich in unserem letzten Artikel schließlich in beruhigenden Rauch auflöst.

Beruhigend wirken auch die sehr gefühlvoll eingespielten Gitarrenstücke von Romain Liebs auf der zwölften Ausgabe der AUSZEIT-Klänge. Der Musiker versteht es, Ruhe und Tiefe gleichermaßen mit den Klängen seines Instrumentes zu erzeugen. Die CD-Hülle zum Download findet ihr auf unserem Portal. Dort könnt ihr auch die Bastelvorlagen und unseren „Spruch zum Lachen“ downloaden.
An welchem Kiosk ihr die neue AUSZEIT bekommen könnt, ist hier nachzulesen, und falls es bei euch in der Umgebung keine AUSZEIT gibt, könnt ihr sie natürlich auch bei uns bestellen.

Über den Autor

Profilbild von Uwe Funk

Was kommt hinter dem Horizont? Eine Frage, die schon die alten Seefahrer bewegte und die auch mich umtreibt. Nachdem ich in unserem Verlag schon die eine oder andere Zeitschrift auf den Weg gebracht habe, habe ich nun mit der "Auszeit" meinen Herzensweg gefunden, ein Heft, das auch diese Frage wieder aufgreift, zu neuen Wegen ermutigt und Brücken baut. Außer Chefredakteur bin ich auch - und das ebenfalls mit ganzem Herzen - Vater und (neuerdings) auch Großvater. Und wie die alten Seefahrer mache ich mich auf den Weg, denn wir alle wissen: Hinter dem Horizont geht es weiter ...

Ähnliche Beiträge

3 Responses

  1. Christa Saitz

    Zufällig bin ich heute auf diese interessante Zeitschrift gestossen. Gerne würde ich mehr davon lesen. Wo und wie kann ich die letzte Zeitschrift erhalten? Lg Christa saitz

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.