Einsamkeit, die von Dauer ist, zerstört deine Seele. Nur wenn du das Alleinsein lernst, kannst du daraus Kraft, Mut und Selbstvertrauen schöpfen. Dazu ist es wichtig zu wissen, wie sich die Einsamkeit überwinden lässt. Diese 40 Tipps helfen dir, wann immer es dir beliebt, in die Einsamkeit ab- und wieder aufzutauchen: Frisch erholt und zufrieden.

1. Lerne dich selbst kennen und lieben

In der Einsamkeit liegt so manche Wahrheit verborgen. In erster Linie über dich selbst. Indem du dich mit deinem Inneren auseinandersetzt, erfährst du eine Menge ungeahnt interessanter Details. Hat man dich bisher immer als nachtragend bezeichnet? Als leicht aufbrausend? Oder eher ängstlich? Durch Alleinsein merkst du nun, welche Persönlichkeit dich wirklich ausmacht und vor allem warum.

Womöglich bist du viel gütiger als vermutet wird, wartest aber nur auf jemanden, der es zu schätzen weiß. Oder du bist ungeduldig, wenn etwas nicht so klappt, wie du es dir vorstellst, weil du selbst zu hohe Ansprüche an dich und andere stellst. Und in der steckt viel mehr Mut, als andere dir zutrauen, dabei wolltest du sie nur beschützen.

Sobald du dich über andere definierst, entstehen Missverständnisse. Um die Einsamkeit zu überwinden, musst du lernen, wer du eigentlich bist. Das entscheidest nur du allein. Gönne dir dabei genug Raum für Veränderungen und persönliche Entwicklungen. Wenn du dich hin und wieder in die Einsamkeit zurückziehst, ist das deine Gelegenheit, dich selbst besser kennen zu lernen. Diese Person wird dir garantiert gefallen, denn sie ist gütig, leidenschaftlich, mutig – und liebenswert.

2. Spieglein, Spieglein …

Sich selbst den Spiegel vorzuhalten, kann sowohl im wörtlichen als auch im übertragen Sinne hilfreich sein, um die Einsamkeit zu bewältigen. Es heißt, die Augen seien der Spiegel zur Seele. Was siehst du, wenn du in deine blickst? Wirken sie traurig, müde oder strahlen sie? Was für eine Seele steckt dahinter? Wenn du diese erst richtig kennen gelernt hast (siehe Tipp 1), wird es Zeit auch die Hülle dazu genauer zu betrachten.

Schau dir deinen Körper in aller Ruhe an, die Schokoladenseite, sowie die Problemzonen. Garantiert gibt es ein paar Stellen, mit denen du nicht ganz zufrieden bist, andere auf die du besonders stolz bist. Die Gesamtheit dessen macht dein Äußeres aus. Das können aber auch winzige Kleinigkeiten wie Grübchen sein, schöne Fingernägel oder ein einzigartiges Muttermal.

Du kannst die Merkmale gezielt betonen, die dir gefallen. Sei es durch Schminken, Frisieren oder die entsprechende Kleidung. Setz dich richtig in Szene, so dass du dich wohl fühlst. Auch wenn das Jogginganzug und Plüsch-Hausschuhe bedeutet. Vielleicht fühlst du dich aber in einem eleganten Look viel wohler – dann solltest du solche Outfits öfter tragen.

So wie du dich fühlst, strahlst du auch die dazugehörige Aura aus. Ein attraktives Inneres lässt dich anderen gegenüber genau so erscheinen. Bist du trübsinnig, kratzt der Pullover und die Hose sitzt nicht richtig, wirkst du dagegen wahrscheinlich eher unfreundlich und abweisend auf andere.

3. Verwöhne deinen Körper und deine Seele

Für eine Verwöhnbehandlung braucht es keine feste Partnerschaft, die kannst du dir wunderbar alleine gönnen. Wenn du dich einsam fühlst, wird es Zeit, dir selbst etwas Gutes zu tun. Das kann zum Beispiel ein romantischer Abend mit selbst gekochtem Essen und einem Glas Wein bei Kerzenschein sein, dazu der Blick auf deinen Garten, wo deine Arbeit bereits Früchte trägt.

Oder du gönnst dir ein heißes Bad mit Duftkerzen und massierst dir die müden Beine und Füße. Für Stellen, an die du schwerer kommst, wie Rücken und Lendenwirbel, schaust du am Besten im Spa deiner Wahl vorbei. Mit der Kombination aus Sauna, fruchtigen Cocktails und einer Wohlfühlmassage, kannst du dir selbst eine richtig entspannende Zeit machen, ohne dich dabei einsam zu fühlen.

4. Such dir ein schönes Unterhaltungsprogramm

Es darf auch mal der Fernseher zum Feierabend sein, aber wie wäre es denn lieber mit einem spannenden Film oder einem guten Buch? Such dir ein Thema, dass dich wirklich beschäftigt oder dir vielleicht sogar völlig fremd ist. Wer weiß, eventuell entdeckst du ja ganz neue Vorlieben. Hast du bisher eher Schnulzen bevorzugt, probiere dich doch mal an historischen Erzählungen, an Fantasy oder Reiseberichten.

Hörbücher oder Theaterstücke lassen sich wunderbar bei besagtem, heißen Bad genießen. Manch einer hört lieber Musicals, andere Podcasts. Und wenn du deine Lieblingsmusik rauf und runter spielst – solange es deine Stimmung hebt und du dich davon inspiriert fühlst: Nur zu. Sollte dir danach sein, dann tanze, lache, weine mit. Sobald dich eine Geschichte, in welcher Form auch immer, anspricht, teile deine Gefühle mit ihr und lass dich beeinflussen. Auch dadurch lernst du ganz neue Seiten an dir kennen und kannst dich weiter entwickeln.

5. Starte dein eigenes Projekt

Womöglich hast du bisher immer nur bei anderen mit geeifert und sie in ihren Projekten unterstützt. Nun wird es Zeit, dir dein eigenes zu suchen. Was wolltest du schon immer einmal machen? Welche Hobbys würdest du gerne ausprobieren? So vieles blieb stets achtlos liegen.

In der Einsamkeit liegt die Chance, dich endlich frei zu entfalten. Sei kreativ, spontan und überrasche dich selbst. Ob du nun die Wohnung neu gestaltest, eine Sportart erlernst oder zum Kochkurs gehst: Probieren geht über Studieren. In den verschiedenen Bereichen deines Projekts erwarten dich unverhoffte Bekanntschaften, vielleicht sogar Gleichgesinnte, die sich mit dir zusammenschließen und dich ein Stück weit begleiten. Ob nur im Baumarkt bis zur Kasse, über den Kletterparcours hinweg oder als Freunde durch das ganze Leben.

6. Lass alles stehen und liegen, und verreise

Wenn du dich trotz der bisherigen Tipps viel zu einsam fühlst, brauchst du einen Tapetenwechsel. Pack den Koffer, schließe alle Türen hinter dir ab und mach dich auf in die große, weite Welt. Das muss kein teurer Pauschalurlaub in die Touristenhochburg sein. Im Gegenteil: Ein Selfmade-Trip im Sinne von Auto mieten, losfahren (oder fliegen) und spontan ein verfügbares Zimmer finden, eröffnet dir viel bessere Möglichkeiten deine Einsamkeit überwinden zu können. Wenn du magst verweilst du ein paar Tage oder reist eben weiter.

Vor allem in eher kleineren Unterkünften kommen Gäste schnell ins Gespräch. Kurzweilige Bekanntschaften sind so herrlich ungezwungen und du lernst andere Mentalitäten kennen, die dir mal mehr, mal weniger gefallen. Sei offen für Abenteuer, aber stürze dich nicht blindlings hinein. Du könntest dich auch gleich an einer fremden Sprache probieren, Souvenirs sammeln oder Fotobücher anlegen mit Erinnerungsbildern deiner Begegnungen.

7. Der Weg zu dir selbst: Pilgern

Als Alternative oder Erweiterung zum Spontan-Reisen, versuche dich an einer Pilgerreise. Die berühmteste Strecke ist wohl der Jakobsweg, der zum Grab des Apostels Jakobus führt. Beginnen kannst du diesen Weg fast überall in Europa und wirst Richtung Nordspanien durch die Pyrenäen geführt. Zum Pilgern muss man weder gläubig sein, noch die gesamte Strecke absolvieren. Entscheidend ist vielmehr, sich überhaupt auf Wanderschaft zu begeben. Du bist (überwiegend) zu Fuß unterwegs, übernachtest in Pilgerstätten und reist auch sonst sehr entbehrlich.

Entsprechende Ausrüstung und gutes Essen darf natürlich sein. Im Grunde genommen geht es aber darum, dass du dir selbst auf Reisen ganz anders begegnest. Hier erfährst du Einsamkeit außerhalb deiner gewohnten Umgebung. Zwischen anderen Pilgern, die dich etappenweise begleiten, zermürbenden Wegstrecken, allen möglichen Wetterbedingungen und auch vielem Alleinsein, wirst du deine eigene Wahrheit finden.

8. Setze dir Ziele – und erreiche sie

Jeder noch so kleine und natürlich auch große Erfolg holt dich aus der Einsamkeit, selbst wenn du ihn nur alleine genießen kannst. Deinem Selbstvertrauen aber werden solche Bestätigungen helfen. Setze dir dazu zunächst nur naheliegende Ziele, nicht mehr als drei. So behältst du den Überblick und scheiterst nicht bei dem Versuch, dir zu viel auf einmal vorzunehmen.

Stattdessen erledige eins nach dem anderen. Wolltest du zum Beispiel schon längst mit dem Rauchen aufhören oder ein Instrument lernen? Definiere deine Ziele schriftlich und positioniere die Notiz gut sichtbar. An der Wohnungstür, auf dem Nachttisch oder am Spiegel – wo auch immer du regelmäßig hinschaust. Fokussiere deine Ziele jeden Tag aufs Neue und erfreue dich am Fortschritt. Dadurch tust du dir selbst ebenfalls viel Gutes und lernst Gleichgesinnte kennen, zum Beispiel im Nichtraucherbreich oder den netten Geigenlehrer.

9. Lerne deine Nachbarschaft kennen

Kennst du alle deinen Nachbarn? Wenn man sich nicht gerade zufällig begegnet oder das Paket angenommen hat, trifft man diese Menschen trotz unmittelbarer Nähe eher selten. Dabei lässt sich gerade zu den Nachbarn, nicht nur im eigenen Mietshaus, sondern selbst in der näheren Umgebung, eine gute Beziehung aufbauen. Durch das Ausleihen von Werkzeug, Verschenken von zu viel Gekochtem oder Aufpassen auf die Haustiere und Pflanzen während der Urlaubszeit, begegnen sich die unterschiedlichsten Charaktere. Ein gemeinsamen Straßenfest, ein Flohmarkt oder Ähnliches stärkt den Zusammenhalt, belebt die Kultur und regt zur Gemeinsamkeit an.

Parallel könntest du statt einsam zu Hause zu sitzen, auch mal die Straßen in deiner Umgebung erkunden. Vielleicht entdeckst du ein schönes Lokal, in dem du noch nie warst oder eine tolle Boutique. In deiner Nähe wartet bestimmt noch so manche Perle darauf, von dir entdeckt zu werden.

10. Nimm an kleinen und großen Veranstaltungen teil

Zugegeben, allein ins Theater zu gehen, wirkt auf den ersten Blick befremdlich. Aber warum eigentlich nicht? Versuche, dir regelmäßig einen Tag oder Abend in der Woche Zeit zu nehmen, um etwas mit dir zu unternehmen. Lass dich nicht davon abschrecken, dass viele Freizeitaktivitäten als Pärchen-Veranstaltungen verschrien sind. Das ist längst nicht mehr überall so.
Kino, Vernissagen, Ausstellungen, Konzerte, Kabarett und vieles mehr kannst du auch ohne Begleitung besuchen und genießen. Auf einer Messe zum Beispiel wird es gar nicht auffallen, ob du dort alleine oder in der Gruppe einmarschierst. Vielleicht hast du auch durch dein eigenes Hobby, Projekt oder den Sportkurs die Möglichkeit an Veranstaltungen teilzunehmen.

11. Besuche nahe und entfernte Verwandte

Einsamkeit schaffen wir uns oft selbst. Indem wir uns allein gelassen fühlen, leidet unser Selbstwertgefühl. Soziale Kontakte werden zunehmend gemieden, um nicht erneut verletzt zu werden, und aus der Einsamkeit wird Isolation. Selbst wenn du glaubst, keinen einzigen Freund mehr auf dieser Welt zu haben – Verwandte hast du doch bestimmt.
Es scheint in den vergangenen Jahren immer häufiger vorzukommen, dass sich Familien entzweien oder durch Umzug und Auswanderung regelrecht auseinander leben. Mit nur 1,4 Kindern pro Paar und überwiegend 1- und 2-Raumwohnen sprechen die Statistiken für sich. Dagegen solltest du unbedingt etwas unternehmen. Gib der Familienpolitik eine Zukunft und nimm Kontakt zu deiner Verwandtschaft auf. Einsamkeit überwinden: Sei es durch einen spontanen Besuch übers Wochenende, über Soziale Medien oder ganz klassisch via Telefon, Brief und Carepaket.

12. Plane einen Familienurlaub

Wenn wirklich alle Verwandten bundesweit und darüber hinaus verstreut sind, wäre es doch eine schöne Idee, alle zu einem gemeinsamen Urlaub zusammen zu bringen. Wann sonst trifft sich schon mal die ganze Sippschaft, außer vielleicht zu Weihnachten, bei runden Geburtstagen oder zu Hochzeiten?

Das Reiseziel könnte, günstig für alle erreichbar, in der Mitte liegen. Ein schönes Hotel mit Angeboten für Groß und Klein. Wenn jeder sein eigenes Apartment hat, bleibt genug Privatsphäre und doch können alle nach Belieben zusammen Ausflüge unternehmen, jeder kümmert sich mal um die Kinder, damit die anderen chic ausgehen können und so weiter.

13. Finde das perfekte Haustier für dich

Wer seine Einsamkeit überwinden möchte, erlebt die oft wundersame Befreiung durch Haustiere. Mit einer Katze kannst du schmusen, durch einen Hund wirst du dich immer wieder nach draußen begeben und ein Papagei plappert mit dir um die Wette. Bei der Wahl des für dich optimalen Tieres, solltest du natürlich berücksichtigen, wie viel Zeit und Aufwand du erübrigen kannst. Einige Arten werden sehr alt, andere benötigen viel Pflege und wieder andere lassen sich schwierig mit Urlaub und Arbeit vereinbaren.

Vielleicht findest du aber auch bei der Fisch- oder Reptilienhaltung deine wahre Tierliebe. In vielen Zoos, Tierheimen und Gnadenhöfen werden außerdem Patenschaften angeboten. So kannst du ganz unverbindlich einen Beitrag leisten und dich ganz nach Belieben um das jeweilige Tier kümmern, ohne weitere Verpflichtungen einzugehen. Niemand wird dir so viel Dankbarkeit erwidern, wie Tiere.

14. Werde ehrenamtlich tätig

Was dem Einen das Haustier, ist dem Anderen die Nächstenliebe zu hilfsbedürftigen Menschen. In einem Ehrenamt blühen viele auf, die vorher einsam waren. Vor allem wenn du dich dein ganzes Leben lang um jemanden gekümmert hast, der jetzt nicht mehr bei dir ist, kannst du so eine neue Bestimmung finden.

Suppenküchen, gemeinnützige Vereine, Stiftungen, Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie viele mehr sind auf die Unterstützung von Ehrenamtlichen angewiesen. Dir wird dort wahrscheinlich eine Menge Leid begegnen. Aber mindestens ebenso viel Dankbarkeit und Hoffnung.

15. Trete einem Verein bei

Außer Ehrenämter und Sportclubs gibt es noch eine Reihe anderer Vereine, in denen du dich engagieren könntest. Zum Beispiel für den Umwelt- und Tierschutz oder zum Erhalt von Denkmälern. Hier sind oftmals Arbeitseinsätze gefragt, Spendenaktionen aber auch Festlichkeiten und Programme. Wenn dir das Thema am Herzen liegt, wird du in einem solchen Verein mehr Selbstverwirklichung erfahren und kannst Zeit in Gesellschaft verbringen, Aufgaben übernehmen und Erfolge feiern.

16. Erzähl deine Geschichte

Wenn du deine Einsamkeit überwinden möchtest, hilft es dir vielleicht darüber zu sprechen. Und wenn du niemanden hast, mit dem du darüber sprechen kannst, schreib deine Geschichte nieder und erzähle sie der Welt. Irgendwo da draußen gibt es Menschen, die dich verstehen oder womöglich ein ähnliches Schicksal erlitten haben.

In Sozialen Medien, Foren oder auf deinem eigenen Blog findest du den Freiraum, um deine Erlebnisse zu teilen. Hier können andere deine Geschichte lesen, kommentieren und dir Mut zusprechen. Solltest du dich trotz Anonymität nicht so weit in die Öffentlichkeit wagen wollen, kannst du dich auch einer Selbsthilfegruppe anvertrauen. Und wer weiß, womöglich wirkt dein Lebensweg auf andere derart interessant, dass sich ein Verlag dafür interessiert. Auch über solche Wege kannst du deine Einsamkeit verarbeiten.

17. Gründe einen Familienchat

All die ganzen kostenlosen Messenger wie Whatsapp und Co erleichtern die Kommunikation zwischen diversen Personengruppen. In der Regel sind dies Freundeskreise, aber auch Sportgruppen und andere Interessenverbände nutzen diese Möglichkeit, um jederzeit miteinander in Kontakt zu stehen. Gleichermaßen lässt sich ein Familienchat initiieren. Eine Gruppe, zu der du alle Verwandten einlädst und ihr euch regelmäßig schreibt.

Das können ganz kurze, belanglose Themen sein, Bilder, Selfies oder was auch immer gerade im Leben der anderen passiert. Räumliche Entfernung spielt dann keine Rolle mehr, sondern nur, was ihr mit der interaktiven Nähe anfangt.

18. Nimm dir Freiraum innerhalb der Familie

Das Schöne ist: In einer Familie ist man nie allein. Das Schlimme ist: In einer Familie ist man nie allein. Wie du es auch drehst und wendest, Privatsphäre braucht jeder. Du kannst deine Einsamkeit überwinden, wenn du lernst, alleine zu sein. Diesen Freiraum musst du dir auch im ganz normalen Familienalltag nehmen dürfen. Eine Auszeit, nur für dich.

Fühlst du dich vom Partner missverstanden, von den Kindern überfordert und allen anderen ausgegrenzt, dann setz dir selbst Grenzen. Einfach mal für eins, zwei Stunden spazieren gehen oder an den See fahren, zu deinem Hobby in die Garage zurückziehen oder was auch immer dich wieder „runter bringt“. Versuche in dem Alleinsein Ruhe und Frieden zu finden, ohne dich dabei gleich einsam zu fühlen. Deine Familie wartet immerhin geduldig auf dich und freut sich, wenn du erholt und mit neuer Kraft aufgetankt wieder zu ihnen kommst.

19. Veranstalte einen Spieleabend

Viel zu selten nehmen sich Familien wirklich Zeit für einander. Zwar verbringen sie tagein, tagaus die Abendstunden und Wochenenden gemeinsam, und doch kann dabei jeder für sich einsam enden. An einem fest eingeplanten Spieleabend, zum Beispiel einmal pro Monat, könnt ihr euch gemütlich zusammen setzen, Freunde und Verwandte dazu laden und euch in Ruhe unterhalten.

Beim gemeinsamen Spielen erscheinen Alltagssorgen oft weniger dramatisch und Konflikte können in der ganzen Runde diskutiert werden statt mit jedem einzeln. Nutze solche Gelegenheit auch, um beispielsweise Urlaube zu planen oder wer sich was zu Weihnachten wünscht – schöne Themen sollten im Mittelpunkt stehen.

20. Lege ein Familienalbum an

Seitdem jedes Foto nur noch mit dem Smartphone aufgenommen und gespeichert wird, geraten die Familienalben in Vergessenheit. Doch mal ehrlich, wie oft durchstöberst du deinen Handyspeicher und wie oft bleibst du vor Bilderrahmen stehen und schaust einen Moment lang verträumt hinein, um in Erinnerung zu schwelgen?

Die gedruckte Version von Fotos geht uns häufig viel näher. Nicht nur weil sie großformatiger sind, sondern vor allem greifbar. Unbewusst streichen wir über die Wange des Partners, greifen nach den winzigen Händen des Neugeborenen… Es sind diese Erinnerungen, die die Einsamkeit vertreiben oder schüren können. Wähle also bewusst Bilder für dein Familienalbum aus, bei denen du positive Gefühle bekommst. So hast du immer eine kleine Aufmunterung griffbereit.

21. Selektiere deine Freunde

Auch Freunde können dir das Gefühl geben einsam zu sein. Vor allem frisch verliebte Pärchen, die meinen, die ultimative Lösung für das wahre Glück zu kennen. Dabei kriselt es selbst bei denen hin und wieder. Womöglich nutzen sie den Vergleich zu dir auch nur aus, um sich selbst besser zu fühlen. Zeit mit solchen Menschen zu verbringen, wird dir nicht unbedingt gut bekommen.

Anstatt dir deine Energie rauben zu lassen oder sie negativen Einflüssen auszusetzen, wende dich lieber den Menschen zu, die dich so mögen wie du bist. Oftmals überschneiden sich die Freundeskreise auch, zum Beispiel mit dem Ex-Partner. In einem solchen Fall könntet ihr euch hin und wieder zu einem Mädelsabend treffen oder euch einzeln Zeit für einander nehmen.

22. Such dir einen Brieffreund

Der ferne Kontakt birgt viele Vorteile. Es gibt keinen Zickenkrieg, keine Eifersucht – du offenbarst nur die Details von dir, die du für angebracht hältst. Schon Kindern wird in der Schule die Brieffreundschaft mit anderen Kindern nahegelegt. Dahinter können viele Absichten stecken: Das Erlernen einer Fremdsprache, eine schönere Schrift, mehr Umgang mit „klassischen Medien“ wie Papier und Füller, sowie der Einsamkeit vorzubeugen.

Und was den Kindern gut tut, kann den Erwachsenen nicht schaden. Über entsprechende Portale kannst du dir ganz entspannt Kontakte suchen, von denen du glaubst, sie passen zu dir. Anhand von Hobbys zum Beispiel. Ein paar Mal schreiben und schon bricht das Eis. Solche Brieffreundschaften halten oft ein Leben lang, weil sie nicht direkt als verpflichtend empfunden werden. Selbst zwanglose Treffen können geplant werden oder ihr lest beide dasselbe Buch und tauscht euch darüber aus.

23. Freunde müssen nicht unbedingt in deinem Alter sein

Was erwartest du wirklich von einer Freundschaft? Gemeinsam etwas zu unternehmen? Über spannende Themen plaudern? Gleichgesinnte dieser Art findest du nicht nur in deinem Jahrgang, sondern auch darunter beziehungsweise darüber. Freundschaften müssen nicht vom Sandkasten an ein Leben lang halten. Tatsächlich schaffen das nur die Wenigsten.

Vielmehr treffen wir während unserer Hobbys, auf Reisen, bei Veranstaltungen oder in unserer Nachbarschaft auf Menschen, mit denen wir viel gemeinsam haben und deren Unterschiede uns anziehen. Trau dich, diese potentiellen Freunde zu einem Ausflug einzuladen, um euch besser kennen zu lernen. Oder biete deine Hilfe an, wenn du im Gespräch merkst, dass welche nötig wäre. Dank kleiner Gesten baust du Freundschaften unterschiedlicher Natur auf, von jung bis alt.

24. Belebe alte Freundschaften neu

Was wohl aus deinen Klassenkameraden mittlerweile geworden ist? Kaum den Schulabschluss in der Tasche, hatten sich die Wege getrennt und der Kontakt verlor sich nach und nach. Über Soziale Medien wie beispielsweise Facebook, kannst du viele von ihnen wieder ausfindig machen sowie dich selbst finden lassen. Vielleicht wohnt der ein oder andere sogar zufälligerweise in deiner Nähe, ohne dass du etwas davon geahnt hast. Ihr könntet euch treffen und werdet überrascht sein, nach all den Jahren einen veränderten Bekannten vor euch zu haben.

Dadurch bekommst du auch eine gute Reflexion über dich selbst, wie du dich verändert hast. Vielleicht entdeckst du sogar alte Eigenschaften neu, die du dir wieder annehmen möchtest oder bist überzeugter denn je, nie wieder so zu werden. Beides hilft dir, deine Einsamkeit überwinden zu können.

25. Sei liebenswert, wenn du geliebt werden möchtest

Ob nun gegenüber der Familie oder den Freunden: Sie werden dich so behandeln, wie du sie. Dazu solltest du anfangen, zunächst dich selbst liebenswert zu finden. Allein dies fällt vielen Menschen erstaunlich schwer, hauptsächlich weil sie zu hohe Anforderungen stellen. An andere. An sich selbst. Doch niemand muss perfekt sein. Fehler und Makel machen uns einzigartig, Ecken und Kanten formen die Persönlichkeit, empfundenes Freud und Leid sensibilisieren uns für das der anderen.

Wenn du gelernt hast, dich selbst zu lieben, solltest du nun auch lernen, für andere Zuneigung zu empfinden. Nur dann bekommst du diese Art der Aufmerksamkeit und Dankbarkeit zurück. Ein altes Sprichwort sagt: „Trage bei zu anderem Glück, denn die Liebe, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück.“

26. Zeige Dankbarkeit

Es ist ein Phänomen in vielen zwischenmenschlichen Beziehungen: Wir wenden uns nur aneinander, wenn es uns nicht gut geht oder wir Hilfe benötigen. Dann hat der andere sofort zu springen und da zu sein, und wehe wenn nicht. Eine Freundschaft basiert aber nicht nur auf Hilfsbereitschaft, sondern ebenso auf Dankbarkeit.

Bedanke dich, wenn dir jemand hilft oder für dich da ist. Dies ist durchaus nicht selbstverständlich und sollte dir sogar sehr viel bedeuten. Soziale Werte dürfen nicht unterschätzt werden. Sei dankbar für jeden Moment, in denen du nicht machtlos der Einsamkeit überlassen wirst. Es gibt immer jemanden, der für dich da ist.

27. Die guten, alten Tugenden

Außer Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit gibt es noch eine Reihe weiterer Tugenden, die keinesfalls in Vergessenheit geraten sollten. Zumindest nicht, wenn wir das soziale Leben aufrecht erhalten wollen. Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Respekt, Loyalität, Geduld und Mut sind nur einige Beispiele dieser Werte, die mehr geschätzt – und vor allem – angewendet werden sollten. Vertraue, sei barmherzig und verzeihe, übe dich in Selbstbeherrschung und sei höflich, sorge für Gerechtigkeit und stärke deinen Willen.

28. Einsamkeit überwinden: Gib niemals auf

In jedem von uns steckt ein Krieger. Tag für Tag kämpfen wir uns durch das Leben, vermeintlich allein. Doch sind Helden automatisch immer einsam? Nein, sie haben Helfer, Partner und Gegenspieler. Ein ständiges Hin und Her. Auch du bist einer dieser Helden. An deiner Seite stehen weitere Krieger, in Form von Freunden, Verwandten und Kollegen. Auch wenn jeder seine eigenen Kämpfe ausfechten musst, könnt ihr doch in so mancher Schlacht Seite an Seite stehen.

Lass dir keine fremden Meinungen eintrichtern und dich weder von Medien noch von Politik manipulieren. Du bist stark genug, dass dein eigenes Statement aufzustellen. Stehe dazu und tritt mit aller Kraft für deine Überzeugungen ein. Selbst wenn du dir dabei zunächst alleine vorkommst. Du bist es nicht, denn da draußen kämpfen Legionen mit dir.

29. Sei ein Vorbild

Jeder Held ist auch ein Vorbild für andere. Du kannst die Menschen in deinem Umfeld motivieren und ihnen zeigen, dass es sich lohnt, sich für das Gute einzusetzen. Sei es mehr Sauberkeit in der Nachbarschaft, Pläne für die neue Stadtverordnung, Unterstützung der Lehrerdemonstrationen oder die Erhaltung von Wäldern.

Wenn du dich für solche Angelegenheiten einsetzt, gibst du deinem Leben mehr Sinn, triffst Gleichgesinnte und förderst das Mitmachen. Selbst wenn nicht jedes Vorhaben gelingt, kannst du stolz sein, es wenigstens versucht zu haben und weiterhin stark sein.

30. Hilf anderen aus der Einsamkeit

Gemeinsam einsam sein? Viele Menschen, die sich bewusst nach der Einsamkeit sehnen, zum Beispiel um mal Ruhe zu finden und zu entspannen, wünschen sich gleichzeitig jemanden, mit dem sie diese Augenblicke teilen können. Was im ersten Moment wie ein Paradoxon klingt, ist in Wahrheit gegenseitige Hilfe aus der bereits längst eingetretenen, unbewussten Einsamkeit heraus. Es ist ein großer Unterschied, ob jemand mal allein sein möchte oder wirklich einsam ist.

Und wer könnte diese feine Differenz besser erkennen, als ein Betroffener? Mit deiner eigenen Erfahrung und Empathie kannst du anderen ein rettender Anker sein. Und dir gleichzeitig selbst helfen. Zieht euch nicht gegenseitig weiter in den Abgrund, sondern bietet einander Halt, um Schritt für Schritt wieder Oberwasser zu gewinnen. Wenn ihr es schafft, die Einsamkeit zu überwinden, wird euch das noch näher zusammen bringen.

31. Beginne zu leben …

… denn es nutzt dir nichts, der fleißigste Mensch auf dem Friedhof zu sein.“

Anstatt immer nur die Arbeit im Kopf zu haben und von einem Termin zum nächsten zu stürzen, nimm dir lieber öfter Zeit spontan zu sein. Renne nicht Hals über Kopf dem Bus hinterher, sondern genieße es ein Stück zu Fuß zu gehen. Oder setz dich eine Weile auf die Parkbank und stell dir vor, du wärst im Urlaub.

Selbst in dem kleinsten Moment lässt sich ein Stück Glückseligkeit finden, wenn du lernst, sie richtig wahrzunehmen. Zu oft rennen wir blindlings an ihnen vorbei und verpassen die Schönheit des Augenblicks. Wie etwa einen Regenbogen nach dem Gewitter oder eine leere Tüte, die im Wind tanzt. Wenn man den Dingen ihren Lauf lässt, kann das Leben so erfüllend sein.

32. Laissez-faire

Apropos den Dingen ihren Lauf lassen: Wenn dich das Leben mal wieder mit Konflikten bombardiert, lass es nur machen. Du wirst erstaunt sein, wie viele Probleme sich von alleine lösen. Vor allem die Kollegen auf Arbeit neigen dazu, wie aus dem Nichts aufzutauchen und einen Sündenbock beschuldigen zu müssen. Nach ein paar Tagen haben sie es längst vergessen und so schlimm war es ja gar nicht.

Wie oft hast du dich schon völlig sinnlos über solche Situationen aufgeregt, obwohl du ohnehin nichts hättest ändern können? Dir selbst schadet der Frust (Stichwort Bluthochdruck und Magengeschwüre) und mit den Kollegen verkrachst du dich am Ende noch richtig. Dabei ging es nur um Kleinigkeiten. Gelassen bleiben ist einfacher gesagt als getan. Aber zum Wohle deiner Einsamkeit-überwinden-Phase solltest du auch lernen, solche Szenarien loszulassen. Belanglose Konflikte sowie kleinere Streitigkeiten. Verschwende dafür nicht deine wertvolle Energie.

33. Kollegen privat kennen lernen

Wenn du ein besseres Verhältnis zu deinen Kollegen anstrebst, empfiehlt es sich außerhalb der Arbeitsumgebung gemeinsam Zeit zu vertreiben. Das kann ein erfrischendes Feierabendbier sein, eine Runde Sport oder eine Shoppintour auf der Suche nach einem passenden Geburtstagsgeschenk für den Chef.

Und wenn nach der Arbeit gleich die Familie ruft, könntest du auch das verbinden. Zum Beispiel bei einem Picknick im Park. Die Männer grillen, die Kinder toben, die Frauen dürfen auf der Wiese mal entspannt die Beine lang machen. Wer sich privat gut versteht, trägt Konflikte auf der Arbeit viel rücksichtsvoller aus. Außerdem wird der Zusammenhalt am Arbeitsplatz gestärkt und ihr lernt euch besser kennen, verstehen und vertrauen.

34. Einsamkeit überwinden: Werde zum Teamplayer

Auf Arbeit fällt es dir vielleicht schwerer auf andere Menschen zu zugehen. Denn obgleich du naheliegenderweise dazu genötigt bist, steht diese berufliche Distanz zwischen euch. Ihr grüßt euch höflich, besprecht Aufgaben und das war’s dann auch schon. Einsamkeit überwinden zu wollen, schließt Arbeitsbeziehungen aber mit ein.

Wenn dir etwas bei deinem Projekt unklar ist oder du Hilfe benötigst, dann wende dich ruhigen Gewissens an die Kollegen. Gegenseitige Unterstützung kann nur Vorteile haben. Wenn der eine zwischen Aktenstapeln eingedeckt ist und der andere sich langweilt, sollten Aufgaben delegiert werden. So lernst du auch die Bereiche der Mitarbeiter besser kennen und damit die Herausforderungen, mit denen sie sich so beschäftigen. Das kann nicht nur spannend sein, sondern auch hilfreich, damit du auf Arbeit nicht als Einzelkämpfer endest.

35. Buch dir eine Escort-Begleitung

Das große Firmenjubiläum steht an und du hast niemanden, der dich begleitet? Anstatt dich einsam zu fühlen und voller Selbstzweifel zu Hause zu verkriechen, nutze doch einen Escort-Service. Die Damen und Herren solcher Angebote haben immerhin ausreichend Manieren und ein überzeugendes Auftreten, um an deiner Seite zu glänzen. Es muss ja niemand wissen, dass sie dafür bezahlt werden.

Dennoch kannst du mit Hilfe einer Begleitperson selbstsicher auf Veranstaltungen gehen und hast jemanden zum Tanzen und Unterhalten. Wichtige Events können immerhin deine berufliche Karriere beeinflussen. Es gehört also dazu, sich sehen zu lassen und mit von der Partie zu sein. Wenn obendrein noch ein kleiner Flirt drin ist – umso schöner. Auch das lässt dich ansprechender wirken und macht dich etwas lockerer.

36. Such dir einen neuen Job

Wenn du dich trotz allem einsam im Berufsleben fühlst, dann hast du vielleicht einfach noch nicht deine wahre Berufung gefunden. Es ist nie zu spät, durch Weiterbildung, Umschulung oder sogar durch ein Studium neu anzufangen. Das kann berufsbegleitend geschehen, durch einen Fernlehrgang oder über Stipendien. Einige Maßnahmen werden sogar vom Arbeitsamt unterstützt, so dass du auch hier Möglichkeiten finden kannst, dich weiter zu entwickeln.

Eine neue berufliche Perspektive wird deinen Ehrgeiz entfachen und dich herausfordern. Auch hier triffst du wieder Gleichgesinnte, jüngere wie ältere. Die bunte Mischung aus Persönlichkeiten kann richtig erfrischend sein und dich inspirieren, neue Wege zu beschreiten. Und hast du erst einmal wieder Erfolg bei deiner Karriere, löst sich die Einsamkeit ganz von alleine auf, meistens jedoch schon lange vorher.

37. Sag öfter mal „Ja“

Gehörst du auch zu diesen Nein-Sagern? Jenen, die allem zunächst misstrauisch gegenüber stehen und lieber keine Risiken eingehen, keine Experimente wagen und auf Altbewährtes setzen? Wer weiß, was diese Menschen alles verpassen. Mal abgesehen davon, dass du so anderen vor den Kopf stößt, die sich eigentlich um dich bemühen wollen.

Wenn dich das nächste Mal jemand in einen Club einlädt oder zu einem Projekt, sag einfach spontan „Ja“ und mach mit. Sollte es dir tatsächlich nicht gefallen, kannst du immer noch abbrechen und heim gehen, aber wenigstens fortan mitreden. Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass dir solche neuen Eindrücke gefallen und dein Interesse wecken. Jede Veränderung, jedes neue Abenteuer holt sich aus deiner Einsamkeit. Du musst es nur zulassen.

38. Beschreite neue Wege

Nimmst du jeden Tag denselben Weg zur Arbeit, zum Einkaufen und wieder heimwärts? Probiere dich doch mal an einer neuen Strecke. Und wenn es ein Umweg ist: Hier entdeckst du womöglich ungeahnt schöne Oasen oder begegnest interessanten Menschen.

Grüß die Bauarbeiter, hilf der alten Dame über die Straße oder der Mutter mit Kinderwagen aus dem Bus. In jedem Winkel deiner Umgebung lauern Chancen, deine Mitmenschen besser kennen zu lernen, und sei es nur für einen Augenblick. Es lohnt sich auch mal um die Ecke zu schauen und über den Tellerrand hinaus.

39. Öffne Fenster und Türen

Verschließe dich nicht in dunklen Räumen, die dir das Gefühl geben eingesperrt zu sein. Ein offenes Fenster bringt nicht nur frischen Wind rein, sondern auch Geräusche, Düfte, Licht und Leben. Sollte dir kalt werden, dann kuschle dich lieber in deine Lieblingsdecke. So fühlst du dich geborgen und trotzdem frei.

40. Erhalte dir ein Stück Einsamkeit

Einsamkeit wird immer so negativ dargestellt, dabei kann sie auch erholsam und heilsam sein. Erhalte dir ein kleines Stück von diesem Alleinsein, zu dem du nach Belieben – und vor allem ganz bewusst – zurückkehren kannst, wann immer dir danach ist. Du hast nun die Kraft dich jederzeit wieder alleine daraus zu lösen und kannst dieses Stück deiner ganz eigenen, kleinen Einsamkeit genießen. Zum Beispiel um in Erinnerung zu schwelgen, einfach mal „runter“ zu kommen oder dich erneut näher mit deinem Inneren auseinander zu setzen – für neuen Mut, Zuversicht und Tatendrang.

 

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